CeBIT-Standtour freenet, Teil I:
Blackberry flatrate für 9,95

freenet-Logofreenet (soeben auch juristisch verschmolzen mit mobilcom), die zur CeBIT Werbung unter dem Motto “Willkommen im grünen Bereich!” schalten, in der etwa das Brandenburger Tor grün eingefärbt ist, haben einen recht grossen, hübsch in Grün-Weiss gehaltenen Stand mit rund zehn verschiedenen “Inseln” und Dutzenden von grün gekleideten Mitarbeitenden. Sieht einladend aus.

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Alle Inseln sind gleich gross und gleich aufgemacht, egal ob völlig banales Zeug gezeigt wird (“Sie können bei uns Musik herunterladen und die auch auf Ihr Handy kopieren!” – ich verstehe allerdings nicht ganz, wieso auf den Flyern www.musik.freenet.de aufgedruckt ist, wenn es sowieso an musikdownload.freenet.de weiterleitet) oder wirklich innovative Sachen.

Hier haben sie einiges zu bieten – freenet launcht zur CeBIT immerhin drei neue interessante Produkte (Nr. 2, “DMB”, und 3, “IP1″ (sprich “IP-One”), folgen in einem separaten Post).

freenetMobile Mail & Surf

freenet BlackBerry pearlGünstige BlackBerry flatrate für ? 9,95 für E-Mail und Surfen. Man bekommt einen BlackBerry pearl, der mit der doppelt belegten Handy-Tastatur, von der Peter Wolf zuerst meinte, sie sei “eine Perle”, und dann, sie sei doch “ziemlich klein ausgefallen” (ich würde auch eher zu letzterem tendieren :-). Die Subventionierung hängt vom Voice-Mindestumsatz ab, zu dem man sich verpflichtet. Danach ist alles, was man mit dem Blackberry an Datenverkehr macht, inklusive – nur bei Nutzung als Modem kostet es extra (sonst hätte ich aber auch sofort unterschrieben).

Bei der Demo funktionierte E-Mail in beide Richtungen, mit Push auf den Blackberry von einem freenet-Mailkonto, prima. Man kann auch E-Mails von anderen Providern abholen, was dann einfach per Polling alle 15 Minuten geschieht. Auf dem Foto vom Gerät sieht man einige Icons, die die freenet-installation zur Blackberry-Oberfläche hinzufügt. Man kann bis zu zehn Mailadressen einrichten, und für jede hat man ein separates Icon auf dem “Desktop”. Bin nicht ganz sicher, ob die Icons optimal designed sind, sie schienen alle sehr ähnlich, aber das war nur ein flüchtiger Eindruck.

Einzifreenet BlackBerry pearl Mitarbeiteringer Wermutstropfen: Es gibt im Moment noch keine Nummernportabilität. Product Manager Marcus-Michael Müller schaut etwas leidend, als er mir das sagen muss: “Wir arbeiten im Moment auf Hochtouren daran, wir hoffen, im Juni sind wir soweit.” Das ist natürlich auch etwas schade, denn der typische Ansatz wäre ja, dass man heute sagt: “Super, ich hole mir den BlackBerry pearl für 1 Euro mit 9,95 Gebühr im Monat plus 20 Euro Mindestumsatz, denn für 20 Euro telefoniere ich ja eh immer” (wie es auch die nette Frau Tyburca im Bild mir erklärt). Das stimmt natürlich grundsätzlich, aber nur, wenn ich meine Nummer portieren kann, sonst laufe ich mit zwei aktiven Handys rum – und dann auf dem Blackberry die 20 Euro abzutelefonieren, könnte mühsam werden.

freenetMobile mail-and-surfVorbildlich vor meinem User-Education-Hintergrund finde ich auch, dass sie eine spezielle kleine Anleitung gemacht haben. Product Manager finden ja immer, es sei alles total einfach, aber dass Müller mir selbst die Anleitung bringt, auf die er offenbar stolz ist, finde ich bemerkenswert.

Und das Ding ist wirklich eine echte Messeneuheit – seit heute online bestellbar.

Fazit: Scheint ein sehr attraktives Angebot zu sein – spätestens ab Juni, oder auch vorher, wenn einen die neue Nummer nicht stört.

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