Der Tiger im Fenster
FlyakiteOS macht aus Windows (beinahe) OS X.
Es war nicht irgendwer. Es war Robert Weiss, der in der Schweiz bestens bekannte Computermarkt-Analyst und Autor einer vergriffenen Computergeschichte, der mir kürzlich die Frage gestellt hat. “Wie hast du das gemacht?” – Ich liebe diese Frage, jedenfalls dann, wenn sie mir gestellt wird, weil ich gerade mein Sony Notebook aufklappe.
Die Geschichte ist alt, und die Software, wie ich hier vorstelle, eigentlich auch. Aber wenn Röbi sie nicht kennt, darf man nochmals darauf zurückkommen. Und er hat mich anlässlich der iPhone-Macworld gefragt, als ich an der Keynote live-bloggen wollte (aber noch keine Flatrate auf GPRS am Handy hatte und deshalb das Notebook rasch wieder zuklappte). Röbi ist übrigens eigens für die CES nach Las Vegas gereist, und von da hat der Spinner fleissige Mann einen Tagesausflug nach San Francisco für die Macworld eingebaut.
Also, er guckte angestrengt beiläufig auf mein Display und fragte: “Wie hast Du das gemacht?” – worauf ich meine geliebte Gegenfrage loslassen konnte: “Was gemacht…?”
Ich hab einfach FlyakiteOS (Webseite unbedingt angucken – ein Meisterwerk!) installiert, ein Interface für Windows, welches 130MB grafische Ressourcen im System auswechselt, so dass das Microsoft-Betriebssystem plötzlich aussieht wie OS X – inklusive animiertem Dock, Aqua-Hintergrund, Anmeldefenstern mit Apple-Logo, sämtlichen Sounds und allem drum und dran.
Hinreissend, nicht nur, weil Windows danach viel besser aussieht, sondern weil es meine Theorie unterstützt, dass Betriebssystem eigentlich gleich Betriebssystem ist. Und alle, die behaupten, nicht auf Windows arbeiten zu können und dann Flyakite erst nach drei Minuten als Nicht-OSX erkennen, Lügen straft. Wie die Berufschauffeure, die beim Flottenwechsel von Mercedes auf BMW erklären, sie seien nicht ausgebildet, sowas zu fahren…





















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Soll heißen, du hast deinem ollen Windows-Notebook einen OS X Look verpasst, um zu beweisen, wie toll man mit Windows arbeiten kann…?! Aha, schon klar…
Betriebssystem ist gleich Betriebssystem und wenn Windows aussieht wie OS X is es natürlich auch ebenso gut…nur weil ein paar Dumpfnasen den Unterschied auch nach drei Minuten nicht erkennen…?! Schweizer Logik, oder…?! ;)
Na bitte, und schon kommen sie angerannt. Wusst ich’s doch… ;-)
Willst du mich mit dieser lapidaren bemerkung zu einem der typischen Apple-Fanboys abstempeln…?! ;)
Mir geht es wahrlich nicht um die eventuelle Überlegenheit des einen OS über das andere, vielmehr fand ich die “Weisheit” des Artikels einfach etwas arg konstruiert, that’s all…! :)
Jeder hat letztendlich den Computer bzw. das OS, das er verdient…! Und wenn jemand seinem Windows einen anderen Look verpasst, um sich dann wohler zu fühlen, ist das ja auch okay…aber man sollte dennoch Benutzeroberfläche nicht mit Betriebssystem verwechseln, gelle…?! ;)))
(Wieso akzeptiert euer Kommentarfeld eigentlich keine Returns, sondern pappt den ganzen Text immer so zusammen…?!)
Weiss auch nicht. Läuft wahrscheinlich auf dem falschen Betriebssystem. Öh – GUI.
Um es mit den Worten des witzigen Franzosen (?) aus der Leopard-Keynote von Apple zu sagen: “but underneath it all it’s still windows. it still has the registry, dll-hell…” :)
Schon mal mit dem Mac gearbeitet und festgestellt, was für einen Unterschied es zum Beispiel macht, Volumens direkt auf dem Schreibtisch gemounted zu bekommen statt dafür einen Ordner namens “Arbeitsplatz” zu öffnen? Da hilft auch ein Betriebssystem-Wallpaper nicht weiter…
Trotzdem, netter Tipp, Danke! Ich hab hier noch ne Dose rumliegen, die man damit mal optisch aufhübschen könnte.
Es gibt auch Leute, die einen Ferrari-Kleber hinten an ihren Fiat kleben…dieses Tool kommt mir gleich vor.
Ein Hauptgrund für OS X ist die hohe Sicherheit vor Viren, Ad- und Malware und das ist ein grösserer als Augenwischerei und GUI-Spielereien.
Und genau dieser Hauptgrund trifft nur zu weil die breite Masse Windows verwendet – und nicht etwas weil OS X sicherer ist ;-)