Der Hardware-Hacker-Traum
Seit August letzten Jahres melden sich technikverliebte Stimmen in diversen Blogs, um von ihrem neusten Spielzeug zu schwärmen: dem Chumby.
An der Foo Camp Konferenz 2006 waren Prototypen des Wireless-Internet-fähigen Allroundgerätes an anwesende Geeks verteilt worden. Diese testen zurzeit das kleine Wunderding, welches sowohl Software- wie auch Hardware-Hacks zulässt. Chumby Industries ist jedoch mehr als nur eine ungewöhnliche Technologiefirma. Es handelt sich um einen Zusammenschluss von Hackern, die nicht nur Open Source Software zu schätzen wissen sondern auch gerne an der Hardware weiterbasteln. Mit Chumby präsentieren sie ein ungefähr 150 $ billiges Gerät, das nach Belieben neben dem Bett, im Bad oder der Küche stehen oder auch ins Auto eingebaut werden kann. Es weckt dich auf Wunsch mit deiner MP3-Sammlung, zeigt dir unterwegs Flickr-Fotos oder MMS, deinen Google Calendar, Horoskope und Podcasts. Der Chumby hat zwar keine Tastatur, aber einen 3,5 Zoll-Touchscreen mit einer 320×240-Auflösung, Audio-Output, Mikrofon-Input, Lautsprecher und USB-Port inklusive. Die Entwickler warten gespannt darauf, was andere mit dem Chumby alles anstellen werden, wovon sie selbst nicht geträumt hätten. Chumby ist eine Art Anti-iPod: das Design ist anpassbar und das Innere ebenso zugänglich.

Neben der Tatsache, dass der Chumby wohl ein Geek-Tool bleiben wird, hat das Wunderding nur einen Haken: Es soll erst im Frühling käuflich erwerbbar sein. Echte Hard- und Software-Bastler können sich noch kostenlose Prototypen bestellen, solange sie überzeugend darlegen können, warum sie einem solchen portablen Gadget gewachsen sind. Alle anderen können sich mit einem Account immerhin virtuell ihren eigenen Chumby basteln und verschiedene Widgets zusammenklicken.

















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