Singende Handschellen
Irgendwie kommen mir die Dinger bekannt vor, die Cory Doctorow von Boinboing bei der britischen Firma “Grand Illusions” gefunden hat: 60 Zentimeter lange Plastikstreifen mit feinen Rippen, die so auf der Oberfläche angeordnet sind, dass Musik erklingt oder gesprochene Sätze, wenn man sie “durch die Zähne zieht”, wie Cory erklärt.
Mal abgesehen davon, dass das Zeug aussieht wie die Plastikstreifen zum verschliessen von Abfallsäcken (oder zum Fesseln von Demonstranten oder “Enemy Combatants”) – ich kann mich nebulös erinnern, irgendwann in den Achtzigern mit sowas rumgespielt zu haben.
Danach habe ich mir immer, wenn ich nach Olten auf der A1 Richtung Basel abgezweigt und über die rumpelnden Warnstreifen auf der linken Spur gefahren bin, vorgestellt, dass man die Brems-Streifen im Asphalt wohl auch mit einer Botschaft ausstatten könnte, die dann im Wageninnern widhallt. Sie sollte allerdings wohl weniger “Happy Birthday” oder “Congratulations” sagen. Und ausserdem würden einige Verrückte sofort ausprobieren, wie hoch man die Stimme werden lassen kann, indem man mit extrem überhöhtem Tempo über die Rippen prescht.
















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