Sauberes Windows (Teil I)

Peter Sennhauser, 1. Januar 2007 04:35 Uhr, 22 Kommentare Kommentare

Wer die Fenster sauber hält, leidet weniger unter Windows. Kurzserie zur PC-Hygiene. Teil I: Strategie.

Ich habe mir zum neuen Jahr ein neues Windows geschenkt. Nein, nicht Vista – das kommt mir nicht auf die Kiste, solange es nicht unbedingt nötig ist.

Aber seit Windows 95 habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, das ganze System einmal pro Jahr zu entrümpeln. Schliesslich nehm ich auch einmal alle 12 Monate mein Motorrad auseinander und putze alle Kontakte. Und das ist, obwohl auch eine wochenend-füllende Aufgabe, wesentlich einfacher als die Reinigung des PC. Denn am Motorrad ist der Unterschied zwischen Dreck und Maschine eindeutig.

Ganz so schlimm muss die Rechnerreinigung indes nicht sein. Dank etwas Planung und Disziplin in der täglichen Anwendung gestaltet sich die jährliche Tuning-Aktion recht einfach.

(Warnung: Das hier ist schon fast ein Buch-Manuskript. Aber nachdem ich die folgenden Erklärungen in den vergangenen Jahren x-fach im Freundeskreis gepredigt und – meist nach der Katastrophe eines Datenverlusts – umgesetzt habe, will ich sie ein für allemal schwarz auf weiss festhalten. Dies ist eine auch für Laien umsetzbare, einfache Strategie für mehr Datensicherheit und ein sauberes System. Es gibt viele und bessere Wege als diesen, aber kaum einfachere.)

Unabdingbar sind:

- Eine Strategie zur sauberen Trennung von Daten, Programmen und Betriebssystem auf dem Rechner

- Anlegen eines einfach zu installierenden “jungfräulichen Systems” im Voraus und regelmässige Datensicherungen

- Verhinderung von Verunreinigungen des Betriebssystems mittels ein paar einfachen Kniffen beim Ausprobieren/Installieren von neuen Programmen.

Ich befasse mich hier zunächst mit dem ersten Punkt: Der Strategie für einen Rechner, der nicht zum Datenfriedhof wird.

Es folgt ein Überblick über die Grundbausteine eines PC, eine kleine Einführung in die Benennung von Laufwerken etc; wer sich das sparen will, hüpft hier direkt zum gewünschten Kapitel:

“Dreck” im Rechner
Wo die Daten stecken
Was ein “Pfad” ist
Schritt 1: Die Festplatte aufteilen!
Ein separates Laufwerk für jeden Zweck
Wie richtet man das ein? Partitionierung und hilfreiche Programme
Die Einstellungen für die neuen Laufwerke

Dreck im Getriebe

In Windows nisten sich leider sämtliche Programme, die ich mehr oder weniger freiwillig einmal installiere, in diverse Teile des Betriebssystems ein; viele dieser Teile und Dateien bleiben in wichtigen Systemordnern (dem “Getriebe” der Software”) vorhanden, auch wenn die Programme, die sie dorthin kopiert haben, sauber gelöscht, sprich über die Funktion “Software Hinzufügen/Entfernen” aus dem Systemmenu entfernt worden sind. Es handelt sich um “Dreck”, der aber für den Laien nicht mehr von den Bestandteilen des Systems zu unterscheiden ist.

Wenn diese Dateileichen einfach nur in den Ordnern auf dem Laufwerk “C:” herumliegen würden, ginge das noch. Das Hauptproblem in Windows ist indes die “Registry”: Eine Datenbank mit sämtlichen Informationen über Programme, Nutzer, Oberflächen und was sonst noch so am System eingestellt werden kann. Und diese ganze Datenbank wird beim Start vom system eingelesen – das kann dauern, vor allem, wenn darin längst gelöschte Programme verzeichnet sind, die das System nicht mehr finden kann.

Der Rechner wird täglich langsamer und verweigert irgendwann den Dienst fast gänzlich. Eine Neuinstallation von Windows über das bestehende System drüber kann zwar einen gewissen Effekt haben (die Datenbank mit den Startoptionen, die sogenannte Registry, wird dabei neu angelegt und der Rechner startet inskünftig wieder schneller), aber erstens bleiben dabei alle Viren und der ganze Datenmüll missglückter und ungewollter früherer Installationen auf der Maschine und zweitens funktionieren die meisten Anwendungen dennoch nicht mehr, weil sie in eben dieser Registry nicht mehr verzeichnet sind. Die radikale und saubere Methode, einen “jungfräulichen Rechner” zu kriegen, liegt deshalb in der Formatierung (vollständige Löschung) der Harddisk und einer anschliessenden Neuinstallation. (In Teil zwei der Serie werden wir uns damit befassen, wie sich dieser furchteinflössende Schritt vereinfachen und extrem zeitsparend umsetzen lässt).

Meistens ist das aber mit dem Verlust nicht nur aller Einstellungen, sondern vieler persönlicher Daten und Informationen verbunden. Denn idiotischerweise werden auch diese Daten von den meisten Programmen über den halben Rechner verteilt gespeichert. Die Dateien der Anwender werden noch dazu von diesen meist in einem chaotischen Mischmasch von “Meine Dateien”-Ordnern, Unterverzeichnissen in den Programm-Ordnern der installierten Software etc verteilt.

Die Daten-Strategie

“Jetzt habe ich schon 200 Seiten geschrieben und werde sie gleich speich….!?!!!!”

Eine dedizierte, wohlüberlegte Strategie, wie und wo die eigenen Daten und die Einstellungen aller Programme auf dem Computer gespeichert werden sollen, ist deshalb unumgänglich. Nicht nur, damit die Kiste jährlich mit akzeptablem Aufwand “gereinigt” werden kann, sondern auch, um eine brauchbares Verfahren für die so oft gepredigte und fast von keinem Privatanwender umgesetzte Sicherungs-Strategie eines mindestens wöchentlichen Backups zu entwickeln.

Wissen Sie, wo auf ihrer Harddisk ihre wichtigsten Daten liegen? Fänden Sie diese Dateien, Manuskripte, ihre Emails und Kontakte, Adressen und Fotos, wenn Sie nicht mit den Bordmitteln des Betriebssystems danach suchen könnten? Könnten Sie einem Experten, der versucht, Ihre Daten zu retten, Angaben über den “Pfad” machen, wo er suchen muss? Wissen Sie, was ein “Pfad” ist? Nein? Das ist das Problem. Und eigentlich ist es ganz einfach zu lösen.

(Ich möchte hier gleich allen Kritikern zuvorkommen: Es gibt ganze Bücher und auch in Windows implementierte, “saubere” Verfahren, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Ich schildere an dieser Stelle meine geradezu primitive Methode. Sie hat sich bewährt und hilft mir durch eine strikte “physische” Trennung, den Überblick zu wahren.) Das ganze Vorgehen funktioniert am besten, wenn es unmittelbar nach dem Auspacken des neuen PC/nach einer kompletten Neuinstallation des Systems (System “neu aufsetzen”) angewandt wird.

Noch eine Bemerkung vorweg: Mein Trick besteht darin, dieses fertig aufgesetzte und auf die persönlichen Bedürfnisse ausgerichtete und “feinjustierte” System als komplettes “Abbild” (das ist eine Sicherungskopie) zu speichern und für künftige Putzoperationen an einem sicheren Ort zu verstauen. Ich werde auf diesen kritischen Punkt in einem der folgenden Teile der Serie zurückkommen.

Zunächst aber: Lassen Sie uns ein paar Pfade in den Dschungelpfaden von Windows trampeln.

Der “Pfad”

“Was meinst Du mit ‘Wo ist die Datei’? Das ist keine Datei! Da war immer dieser Knopf ‘Diplomarbeit.doc’! Na, gleich hier, im Menu ‘kürzlich verwendet’ im Word. Und jetzt IST ER VERSCHWUNDEN!”

Klingt das vertraut?

outlookDer schlimmste Effekt von grafischen Benutzeroberflächen wie Windows (aber auch oder grade MacOS) besteht darin, dass die Anwender zwar wissen, welche Knöpfe sie anklicken müssen, aber keine Ahnung mehr davon haben, was mit ihren Daten geschieht und wo sie gespeichert sind.

Die Aussage “Ich muss mit meinem PC arbeiten können, ich muss ihn nicht verstehen” ist meistens genau so lange richtig, bis irgendein kleines Problem auftaucht (deswegen nervt der Spruch alle PC-Geeks, die ihren Eltern/Geschwistern/Partnern etwas erklären wollen, auf Desinteresse stossen und genau wissen, dass sie den Schlamassel bei der nächsten Panne ausbaden dürfen).

Das Minimum an Verständnis eines Computers besteht im Wissen, dass das Gehirn (Prozessor) mittels eines flüchtigen Kurzzeitgedächtnisses (Arbeitsspeicher) und vorübergehend darin geladenen Programmen aus dem Langzeitgedächtnis (Harddisk, CD, etc) Dateien verarbeitet, die ebenfalls im Langzeitgedächtnis gespeichert werden.

Wer nicht weiss, was ein Pfad ist, hat geringe Aussichten, seine Daten selber wieder zu finden – sogar auf einem einwandfrei laufenden System. Und dass dies auf immer mehr Anwender von PC zutrifft, hängt mit Einrichtungen wie dem Ordner “meine Dateien” oder dem Konzept des “Desktop” zusammen. Die gaukeln dem Benutzer nämlich einen “Pfad” vor, den es so nicht gibt.

Zunächst müssen wir also kurz erklären, was ein “Pfad” ist. Es handelt sich um den langen Rattenschwanz von Buchstaben und Ordnernamen, der häufig vor einem Dateinamen steht: Diese Angaben wie “C:/Systemordner/Programm/Meinedatei.doc” enthält sämtliche Angaben zum Auffinden der Datei “Meinedatei.doc”: Sie liegt im “Regal” C, dort im Aktenordner “Systemordner”, der wiederum eine Mappe “Programm” enthält, und darin ist die Datei zu finden.

Das “Regal”, der erste Buchstabe mit dem anschliessenden Doppelpunkt, bezeichnet das “Laufwerk”: Dabei handelt es sich um einen physisch fassbaren Datenträger. “C:” ist dabei auf Windows-Rechnern IMMER die fest eingebaute Festplatte, auf der alle Systemdateien (also alle Bestandteile von Windows) gespeichert sind.

Wer also den “Pfad” zu einer Datei kennt, kann sie auf einem Rechner auch finden, wenn er nicht mit der grafischen Oberfläche von Windows arbeiten kann (zum Beispiel, weil das System nicht mehr richtig startet): Mit einem anderen Betriebssystem wie dem guten, alten DOS oder Linux, die häufig auf Systemrettungsdisks vorhanden sind und mit denen sich der Rechner starten lässt, lässt sich jede Datei auch im Text-Modus durch eintippen des Pfades finden.

Kleine Gemeinheit als Zwischenfrage: Kennen Sie den Pfad zu den Dateien, die auf ihrem Desktop herumliegen? C:\Desktop\Meinedatei.doc? Falsch: “C:\Documents and Settings\Name des Benutzers\Desktop\MeineDatei.doc”. – Den Speicherort ihrer E-Mails, die so übersichtlich in Outlook oder Outlook Express angezeigt werden? Der Sieht ungefähr so aus: “C:\Documents and Settings\Name des Benutzers\Local Settings\Application Data\Identities\{26E20245-7E51-473F-9F02-C701C697ED02}\Microsoft\Outlook Express”. Viel Glück, wenn Sie diese Dateien nur schon ohne das zugehörige Programm zu retten versuchen. Allerdings hat die Struktur mit den Ordnern für jeden Benutzer durchaus ihren Sinn: Wenn ein Windows-Rechner von mehreren Familienmitgliedern mit jeweils eigenem Benutzernamen verwendet wird, hat jeder nur auf die Daten in seinem Benutzerordner Zugriff.

Leider aber macht das die Datensicherung komplizierter. Ich will hier nicht auf die Details eingehen, sondern gleich zu meiner simplen Ein-Benutzer-Datenstrategie kommen, die sowohl das Auffinden von Dateien als auch die Sicherung aller Arbeitsdaten in einem Rutsch und vor allem die gelegentliche Wiederherstellung des Systems im ursprünglichen Zustand vereinfacht.

Teilen Sie Ihre Harddisk auf!

Das ist die einfache Grundregel.

Windows-Systeme werden meist mit einer einzigen Harddisk ausgeliefert, die als “C:” das Betriebssystem und alle andern Daten enthält; Programme werden bei der Installation automatisch in den Ordner “C:/Programme/” installiert. Ihre persönlichen Daten liegen auf einem solchen Rechner meistens verteilt auf Unterordner der Programme oder in ihrem Benutzerordner “C:\Documents and Settings\Name des Benutzers\”, wobei hier auch noch ein ganzer Haufen versteckter Systemordner enthalten ist, die in den Grundeinstellungen der Ordneransicht unter Windows nicht einmal angezeigt werden – wenn Sie also von Hand versuchen, Ihre Benutzerdaten zu sichern, werden Sie etliche wichtige Inhalte wie Ihre Emails aus Outlook Express und dergleichen aus Versehen übergehen.

Festplatten bieten allerdings eine grossartige Grundfunktion: Sie können in mehrere “logische” Laufwerke aufgeteilt werden, die vom System angezeigt und behandelt werden, als ob es sich um verschiedene Festplatten handelte. Damit lässt sich der grosse Datenkübel “C:” praktischerweise aufteilen in beispielsweise “C:” für das System und “D:” für Daten. Wir werden weiter unten sehen, wie man das bewerkstelligt.

Ein Laufwerk für jeden Zweck

ordnerIch gehe noch viel weiter. Meine Rechner weisen alle folgende Festplatten-Aufteilung auf (Ok, mit andern Laufwerksbuchstaben…):

C: System

D: Programme (anstatt C:/Programme)

E: Daten (Arbeitsdaten, Emails, Adressdatenbanken, Word-Vorlagen etc.)

F: Bulk-Dateien (Musiksammlung, Videoaufnahmen, Filme, Downloads)

Was soll diese penible Byte-Klauberei?

Nun, C: ist das Windows-Laufwerk, das ich grundsätzlich nicht mehr anfasse. Hier liegt das System, hierhin installiere ich Treiber und andere Bestandteile des “Getriebes”, aber weder Programme noch persönliche Daten. Wenn Windows völlig versaut ist, kann ich es relativ bequem auf C: wieder neu installieren, ohne irgendwas meiner andern Daten oder der Programme zu beeinträchtigen.

Auf D: werden alle Programme installiert, sofern sie bei der Installation eine Auswahl des Zielordners zulassen (Software, die das nicht tut, weckt schon mal mein Misstrauen). Unmittelbar nach der Installation suche ich in jedem Programm nach den Basiseinstellungen und leite sämtliche fest eingestellten “Speichern”-Pfade um auf mein Datenlaufwerk. Das lässt sich beispielsweise in Word unter “Extras/Optionen/Speicherort” mit der Eingabe eines Pfades für die Speicherung von Dokumenten und den Pfad für Vorlagen bewerkstelligen; in Outlook Express findet sich unter “Extras/Einstellungen/Wartung” ein Eingabefeld für den Speicherort der Mails. Aus Anwendungen heraus speichere ich grundsätzlich nichts auf dem Desktop, denn das ist eigentlich ein Ordner auf dem Laufwerk C:, und dort haben meine Daten nichts verloren.

word

Die Speicherort-Festlegung in Word: Menu “Extras/Optionen”

outlook speicher

Speicherort-Festlegung in Outlook-Express: Menu “Werkzeuge/Optionen/Wartung/Speicherort”

E: ist mein wichtigstes Laufwerk, es enthält alle Daten, deren Verlust ich mir nicht leisten kann. Hier lege ich eine persönliche Ordnerstruktur an, genau so wie ich in einer Hängeregistratur in meiner Schreibtischschublade Ordnung zu halten versuchen würde: Ein Ordner für alles, was mit Versicherungen zu tun hat, einer für Emails (die ich nicht anfasse: Hier lasse ich Outlook Express seine Systemdateien ablegen), einer für Fotos (die darin in Unterordner nach Jahr-Monat ablege und gelegentlich auf DVD umkopiere) und so weiter. Alle meine Rechner weisen die genau gleiche Struktur auf. Der Vorteil besteht darin, dass ich vor einer Reise beispielsweise einfach das gesamte Daten-Laufwerk E: meines Arbeitsrechners mit jenem meines Notebooks abgleichen kann, und damit hundertprozentig sicher bin, alles nötige dabei und im Fall, dass während meiner Abwesenheit das Haus abbrennt, auch noch eine Sicherheitskopie zu haben.

A Propos Sicherheit: E: erlaubt mir auch, mit einer einfachen Backup-Strategie eine Sicherungskopie anzulegen (einmal pro Woche werden alle veränderten/neuen Dateien auf E: in eine Sicherungskopie auf einer externen Harddisk kopiert). Dank der konzentrierten Daten-Ablage geht das, ohne dass jeweils auch noch gigabyteweise Video-Dateien aus meinem TV-Rekorderprogramm oder neue Bestandteile des Betriebssystems mitkopiert werden müssten. Sie würden sich wundern, wie wenig Platz ihre eigentlichen, produktiven Daten auf der Harddisk einnehmen…

F: schliesslich ist die Datenhalde für temporäre Riesendateien wie TV-Aufnahmen (mein PC ist auch mein Fernseher und verfügt über einen eingebauten digitalen Videorekorder), Downloads, vorübergehend benutzten Kram und alles, was viel Platz wegnimmt, nicht lebenswichtig ist und gelegentlich sowieso gelöscht werden wird.

Ein wichtiger Grund, diese Dinge auf einem separaten Laufwerk zu behalten, ist das Problem der sogenannten “Fragmentierung”: Je häufiger auf einer Festplatte Daten geschrieben, weitere Daten angehängt und dann die ersten Dateien wieder gelöscht werden, um so mehr kleine Lücken hat die Festplatte – wie ein Büchergestell, aus dem einzelne Bücher herausgenommen wurden. Weil für grosse Dateien deshalb vielleicht gar kein zusammenhängender Platz mehr zur Verfügung steht, teilen Computer diese Dateien in kleine Stücke auf, die in die “Lücken im Regal” hineinpassen. Wenn die Datei dann gebraucht wird, sucht der PC die Bestandteile, liest einen nach dem andern und setzt die ursprüngliche Datei wieder zusammen. Das hat zur Folge, dass der freie Platz auf einer Festplatte immer mehr zerstückelt wird und der PC grosse Dateien immer stärker zerstückeln muss – und beim Lesen immer länger braucht, um die Einzelteile zusammen zu suchen. Es lohnt sich deswegen, die Festplatte hin und wieder zu “defragmentieren”: Ein kleines Hilfsprogramm versucht dabei, alle zerstückelten Dateien auf einer Harddisk so neu anzuordnen, dass sie in einem grossen Brocken gelesen werden können (das Werkzeug dazu ist bei Windows unter “Zubehör/Systemzubehör/Festplattten-Defragmentierer” in der Programmliste zu finden). Die Defragmentierung von Festplatten kann verblüffende Beschleunigung des gesamten Systems bringen – aber der Vorgang (der nicht zu häufig durchgeführt werden sollte) kann durchaus eine oder zwei Stunden in Anspruch nehmen. Laufwerk E: hilft mir also, die Fragmentierung auf jenes “Laufwerk” zu begrenzen, auf dem weder Programme (die sehr häufig geladen, also von der Harddisk gelesen werden müssen und deshalb möglichst überhaupt nicht zerstückelt sein sollten) noch wichtige Dateien gespeichert sind, und das locker alle drei Monate defragmentiert werden kann.

Diese strikte Trennung von System, Programmdateien, Dokumenten und temporären Daten bietet Vorteile bezüglich Sicherheit (gezielte Backups), Systempflege (wenig Fragmentierung, einfache Neuinstallation von Windows), und Übersicht – aber sie ist nur so gut, wie Sie sich als Anwender wirklich daran halten. Das schlimmste Übel eines jeden PC besteht darin, dass er vielen Anwendern das Gefühl gibt, sich nicht mehr um Ordnung in ihren Daten kümmern zu müssen – die fatale Folge von Desktop-Suchmaschinen und temporären Schaltflächen wie “kürzlich verwendete Dateien” ist, dass all das, was eben nicht mehr grade aktuell ist, über kurz oder lang im Ordnergewirr des Rechners verloren geht. Alle, die hin und wieder Systeme von Freunden und Bekannten reparieren müssen, können davon ein Lied singen.

Bleibt die Frage, wie man aus einem typischen Windows mit der grossen Harddisk “C:” ein systematisch strukturiertes System mit den oben beschriebenen Laufwerken macht.

Partitionieren, bitteschön!

pmagic

Der Vorgang heisst “Partitionierung” und ist grundsätzlich ein heikles Unterfangen: Es geht darum, aus einer Festplatte mit einem einzigen Inhaltsverzeichnis (das nur vom System gelesen werden kann) mehrere Pseudo-Festplatten mit jeweils einer eigenen solchen Inhaltstabelle zu machen. Diese “logischen Laufwerke” benehmen sich wie physisch eigenständige Harddisks in Ihrem Rechner.

Normalerweise muss das während der “Formatierung” – der kompletten Löschung – einer Harddisk geschehen, also bei der Installation von Windows. Dabei hat der Anwender in der Regel die Option, diese Partitionen anzulegen – aber meistens wird ein System mit bereits eingerichtetem Windows ausgeliefert, also was tun?

Es gibt einen ganzen Haufen von Programmen, die eine nachträgliche Partitionierung zulassen – unter anderem verfügt Windows selber über ein solches Tool. die Wenigsten davon allerdings erlauben den Vorgang bei laufendem Windows und der Umgang mit bereits gespeicherten Daten ist heikel.

Das meiner Ansicht nach beste Partitionierungstool für Windows ist “Partitionmagic” von Powerquest/Symantec für 79?, etwas billiger ist die die “Disc Director Suite” von Acronis, sie kostet 49?, (vorsicht vor Webseiten, die Partitionmagic für rund 15? angeblich verkaufen – vielfach handelt es sich um eine nicht funktionierende Demoversion!) Dieses Programm zeigt dem Anwender unter Windows die Harddisk als Balkengrafik, die in neue Partitionen unterteilt werden kann; es erlaubt, sämtliche Einstellungen vorzunehmen und baut die Harddisk danach mit einem einzigen Neustart des Rechners um. Die Anleitung hilft auch Laien, mit einem guten Gefühl einen Umbau vornehmen zu können, und ich habe bisher keine einzige Fehlfunktion dieses doch recht kritischen Vorgangs erlebt.

Trotzdem: Es handelt sich um eine Operation am “offenen Herzen” des Rechners, die schiefgehen könnte, was eine vorgängige Sicherung der wichtigsten Daten unabdingbar macht. Im nächsten Teil der Serie werde ich auf Sicherung und Backups zurückkommen. Und auch dazu werde ich ein Programm von Acronis empfehlen (ohne dass mich die Firma dafür bezahlt…) – Acronis Trueimage ist meiner Ansicht nach ein unverzichtbares Tool nicht nur für die regelmässige, schmerzlose Sicherung der Daten, sondern auch zum Anlegen des eingangs erwähnten “Abbilds” des ursprünglichen Systems. Wie gesagt, darauf kommen wir in Teil 2 der Serie zurück.

Die Partitionierung kann auch mit Gratismitteln, einer Linux-CD oder den Windows-Tools vorgenommen werden – aber dazu ist etwas mehr Fachkenntnis oder die Hilfe eines Experten nötig.

Die Einstellungen der Partitionierung

pmagic2

Grundsätzlich wollen Sie eine “primäre Partition” namens C:, die rund ein Viertel der Harddisk, mindestens aber rund 20 Gigabyte gross sein sollte. (Hier im Bild ist am Anfang der Festplatte eine rund 5Gigabyte grosse, versteckte Systempartition zu sehen – darauf sind die Installationsdateien von Windows untergebracht. Dieser Teil der Festplatte ist für das System ebenso wie für die Benutzer unsichtbar. Falls Ihr Rechner eine solche Partition aufweist: Sie darf auf keinen Fall angerührt werden!) Diese Partition besteht bereits: es ist ihr Laufwerk C:, das aber meistens die ganze Harddisk umfasst. Also müssen Sie diese Partition zunächst verkleinern. Das geht meist problemlos.

In einem nächsten Schritt (Partitionmagic erlaubt es, alle Schritte auf einmal “durchzuführen”, dabei wird eine Art Programm erstellt, welches erst am Ende der Ihrer Einstellungsarbeiten die effektiven Umbauten in einem Rutsch vornimmt) muss der freigeschaufelte Teil der Harddisk, der in seinem jetzigen Zustand nicht verwendet werden kann, als “erweiterte Partition” eingerichtet werden (wobei grundsätzlich alle Daten, die darauf gespeichert waren, gelöscht werden). In dieser “Zone schliesslich lassen sich mehrere sogenannte “Logische Laufwerke” mit je einem Laufwerksbuchstaben und einem Namen einrichten – ich würde wie gesagt zu D:Programme, E:Daten und F:Bulk raten. Die Laufwerke wollen formatiert werden: Hierzu stehen verschiedene “Formate” zur Verfügung – es handelt sich um die Art, wie Daten auf der Harddisk gespeichert werden. Unter Windows XP sollte dabei “NTFS” benutzt werden, ältere Windows-Versionen benutzen “Fat” oder “Fat32″.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen worden sind, fordert die Software zum Neustart des Rechners auf und benötigt danach ein paar Minuten, die Harddisk neu einzurichten.

Am Ende sollten Sie im “Arbeitsplatz” des Rechners statt des Laufwerks C: und den CD-Laufwerken sämtliche eben eingerichteten Laufwerke sehen, die Sie inskünftig bitte wie oben beschrieben für ihren jeweiligen Zweck benutzen.

Ich wiederhole mich, aber das ist Absicht: Im folgenden Teil der Serie werden wir sehen, inwiefern die Partitionierung in verschiedene, zweckgebundene Laufwerke oder “logische Festplatten” bei der Wartung, der Datensicherung und der Übersicht über die eigenen Daten hilft.

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22 Kommentare

  1. mds
    schrieb am 1. Januar 2007 um 17:53 Uhr (#)

    Ist eigentlich Windows Vista in der Lage, alle Benutzerdaten zentral und transparent (sprich Linux-like) zu speichern?

  2. Martin
    schrieb am 1. Januar 2007 um 22:24 Uhr (#)

    ungefähr ab ende von “partitionieren, bitteschön!”, nachdem du zum ersten mal “acronis trueimage” am rand erwähnt hast, sprichst du eigentlich wieder von partition magic, also einer powerquest-software, schreibst aber immer wieder von der “acronis-software”.

    täusche ich mich da, oder hast du da wirklich ein wenig ein chaos (passt zum thema der aufgeräumten bibliothek..) gemacht?

  3. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 2. Januar 2007 um 04:10 Uhr (#)

    Nerv! Die eingebauten Links zu den Unterkapiteln funktionieren nicht: Einmal mehr macht mir der ekelhafte Editor von Wordpress einen Strich durch die Rechnung – er akzeptiert ganz einfach keine Lesezeichen im Dokument und löscht sie, wenn ich sie im Quellcode setze, konsequent wieder raus. Er nervt überhaupt damit, dass er nur eine Handvoll HTML-Tags akzeptiert und alles andere stur rauslöscht – Weiss jemand Abhilfe?

    @ mds: Die gleiche Frage, ob Vista endlich die saueber Trennung von daten und System wie unter Linux bringt, habe ich mir auch schon gestellt – weiss aber keine Antwort.

    @ Martin: Du hast recht, ich hab ein bisschen überstürzt Partitionmagic zur Acronis-Software gemacht (inzwischen korrigiert – ich rede nämlich wirklich im Zusammenhang mit Partitionierung nur von Partitionmagic). Acronis hat mit der Disc Suite (Link im text) allerdings auch ein Partionierungstool, das mir gemäss den Beschreibungen von Anwendern fast identisch mit Partitionmagic zu sein scheint. Angeblich ist eine Light-Version davon (“Disc Director”) bei den neueren Versionen von Acronis’ Backup-System Trueimage enthalten. Eine Anleitung für die Partitionierung damit findetr sich hier: [Link]http://www.lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/sicherheit/imaging/partitionieren/acronis.htm[/link]

  4. Marcel Marchon
    schrieb am 2. Januar 2007 um 06:36 Uhr (#)

    Kannst Du nicht einfach den RichText-Editor deaktivieren (ist glaub ich bei den Benutzereinstellungen)? Dann muesstest Du beliebigen HTML-Code verwenden koennen.

  5. mds
    schrieb am 2. Januar 2007 um 12:15 Uhr (#)

    … wenn wir schon vom Editor reden: Sichtbare Absätze würden die Lesbarkeit erleichten, doch werden wenigstens beim Kommentieren Leerzeichen entfernt. Könnt Ihr Absätze aktivieren und vielleicht auch gleich noch eine Vorschaufunktion?@Peter Sennhauser: Welche HTML-Tages vermisst Du bei Wordpress? Ich verwende selbst in den meisten Fällen nicht herkömmlichen Editor, der neuere mit seiner vermeintlichen Intelligenz nervt.

  6. Schreibt hier auf dem Blog Peter Hogenkamp
    schrieb am 3. Januar 2007 um 07:59 Uhr (#)

    Hallo mds

    Sichtbare Absätze würden die Lesbarkeit erleichten, doch werden wenigstens beim Kommentieren Leerzeichen entfernt.

    Steht auf der Agenda. Nervt mich schon lange. Sorry, dass ich es nie durchgezogen habe. Aber von diesen Mini-Baustellen haben wir halt immer noch zwei Dutzend.

  7. Schreibt hier auf dem Blog Peter Hogenkamp
    schrieb am 3. Januar 2007 um 08:02 Uhr (#)

    Nerv! Die eingebauten Links zu den Unterkapiteln funktionieren nicht: Einmal mehr macht mir der ekelhafte Editor von Wordpress einen Strich durch die Rechnung – er akzeptiert ganz einfach keine Lesezeichen im Dokument und löscht sie, wenn ich sie im Quellcode setze, konsequent wieder raus. Er nervt überhaupt damit, dass er nur eine Handvoll HTML-Tags akzeptiert und alles andere stur rauslöscht – Weiss jemand Abhilfe?

    Hallo Pit
    Das kommt halt davon, wenn man cool in SF sitzt und nicht in der “Redaktion”. :-)
    Marcel hat’s ja schon gesagt: Einfach den tinyMCE deaktivieren (oben rechts auf “Profil”, dann “Benutze den WYSIWYG-Editor beim Schreiben” abchecken). Der Editor macht einfach zuviel Voodooo. Wir intern benutzen ja sonst alle Blogdesk und fahren ganz gut damit. Änderungen mache ich dann auch im Non-WYSIWYG-Editor.

  8. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 3. Januar 2007 um 09:07 Uhr (#)

    Angesichts von Skype und Videokonferenz sollten die geographischen Distanzen ja kein problem einer Redaktion mehr sein – vielmehr seid Ihr da drüben einfach nie zur richtigen Zeit wach ;-) (obwohl ich sagen muss: Peter Hogenkamp sehe ich fast rund um die Uhr online. Ist mir ein Rätsel, wann der Mann schläft).

    Jedenfalls Danke – inzwischen hab ichs gerafft. wer würde denn auch ahnen, dass das Abschalten von WYSIWYG auch gleich den Tag-Filter ausser Kraft setzt? Da fehlt mir die Logik…

    Ich hab wohl noch kein Posting häufiger revidiert als dieses hier (hat ja auch die Länge von sieben andern). Leider reichts deswegen heute nicht mehr für den zweiten Teil der Frühlungsputzete – Serie.

  9. mds
    schrieb am 3. Januar 2007 um 14:31 Uhr (#)

    @Peter Sennhauser: Ich habe es gegenüber Peter Hogenkampf schon kurz angesprochen: Kann man verhindern, dass revidierte Blog-Artikel bei Bloglines und auch anderen RSS-Programmen immer wieder als neu publiziert erscheinen? Wordpress zumindest kennt AFAIK den Unterschied zwischen publiziert und revidiert, so dass eigentlich auch RSS-Software diese beiden Angaben auswerten können sollte.

  10. mds
    schrieb am 3. Januar 2007 um 14:32 Uhr (#)

    @Peter Hogenkamp: Wieso eigentlich sind die Kleinigkeiten immer am mühsamsten? Ist das ein Naturgesetz? Es betrifft ja leider nicht nur Blogging-Software?! :->

  11. Schreibt hier auf dem Blog Peter Hogenkamp
    schrieb am 3. Januar 2007 um 14:57 Uhr (#)

    Hallo mds
    - zu Deinem Kommentar an Peter Sennhauser: Ich wüsste nicht. Man kann in WP zwischenspeichern, aber dann ist es eben noch nicht publiziert. Ich denke, es ist eine Frage der Disziplin der Autoren (bin da selbst nicht so gut, wie gesehen).
    - zu Deinem Kommentar an mich:
    Gute Frage. Weil es so viele sind? Weil man sie auf die leichte Schulter nimmt? Weil sie nicht so viel Spass machen wie echte Knacknüsse?
    Sollen wir mal einen Praktikanten einstellen? Oder einen HSGler bitten, eine Diplomarbeit zum Thema zu schreiben?

  12. mds
    schrieb am 3. Januar 2007 um 16:33 Uhr (#)

    @Peter Hogenkamp: Wordpress speichert insbesondere zwei Daten/Zeiten, einmal post_date und einmal post_modified. Leider erscheint im Feed nur post_date (pubDate), nicht aber post_modified (lastBuildDate). Eigentlich müsste sich das anpassen lassen, wobei die Frage bleibt, ob RSS-Software mit lastBuildDate umgehen kann.

  13. mds
    schrieb am 3. Januar 2007 um 16:36 Uhr (#)

    @Peter Hogenkamp: Die Begründung mit dem Spass überzeugt mich. Die anderen sind zu Blogwerk-spezifisch. Die HSG-Diplomarbeit sehe ich nicht als Problemlösung, aber im nächsten Adventskalender könnte man ja fragen, wer sich den typischsten Titel für eine HSG-Diplomarbeit zu einem gegebenen Thema ausdenkt… ;-))) (Hinweis: Liebe NKL-Studenten, «Diplomarbeit» kann selbstverständlich durch «Masterarbeit» ersetzt werden!).

  14. Marcel
    schrieb am 3. Januar 2007 um 17:04 Uhr (#)

    @mds: Man kann auch bei Bloglines einstellen, dass es einen Updates nicht als neue Eintraege anzeigt.

  15. mds
    schrieb am 3. Januar 2007 um 18:23 Uhr (#)

    @Marcel: Wo genau ist das bei Bloglines möglich?

  16. Peter Friesen
    schrieb am 9. Januar 2007 um 10:53 Uhr (#)

    @Peter Sennhauser:ich habe jetzt gerade vor, mein Windows-XP-System neu aufzusetzen und würde mich gerne nach deinen Empfehlungen richten. Wann erscheint Teil 2 der Veröffentlichung? Mir ist zum Beispiel noch unklar, wie die Programme auf der Partition D nach einer Neuinstallation von Windows auf Partition C noch funktioniern sollen, da doch die Registry überschrieben worden ist.

  17. mds
    schrieb am 9. Januar 2007 um 11:21 Uhr (#)

    @Peter Friesen: Du installierst Microsoft Windows XP wie gewohnt auf Laufwerk C:\. Bei Programmen, die Du anschliessend installierst, wählst Du dann aber einen Pfad auf Laufwerk D:\, beispielsweise D:\Programme\…. ob sich der Aufwand, den Peter Sennhauser empfiehlt, allerdings lohnt, ist für mich eine offene Frage.

  18. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 9. Januar 2007 um 16:20 Uhr (#)

    @ Peter Friesen: Ich wollte eigentlich mit Teil zwei warten, bis der CES-Gadget-Wahnsinn vorbei ist. Der wichtigste Punkt nach Deiner Neuinstallation ist folgender: Beschaff Dir vorher noch das Backup-Programm Acronis Trueimage oder etwas Norton Save & Restore. Danach setzt Du XP neu auf, installierst alle Updates, die Sicherheitssoftware wie den Virenscanner etc (ins Laufwerk C:/Programme) und legst schliesslich ein Sicherungs-Abbild von C: an. Dieses lässt sich künfti benutzen, um eine Neunisntallation auf C: viel schneller und mit sämtlichen Updates und allem drum und dran vorzunehmen.
    Was die Programme auf D: angeht, hast Du teilweise recht: Einige funktioieren nicht mehr, nachdem ich meine Sicherung auf C zurückgespielt habe und müssen ebenfalls neu Installiert werden, was aber ebenfalls vielfach wegen der bereits vorhandenen Files blitzschnell vonstatten geht und nur grade aus dem Einrichten der Registry besteht.
    Es gibt aber noch einen weiteren Weg, Programme vollständig vond er registry losgelköst zu installieren und zu betreiben – den werde ich als Teil drei der Serie vorstellen. Hier: http://juice.altiris.com/node/86

    @mds: Hast absolut recht, aber ich sag das ja auch gleich am Anfang: Arbeit verursacht das ganze Prozedere sowohl in der Vorbereitung als auch immer dann, wenn man das System wiederherstellt. Wer allerdings so auf die Kiste angewiesen ist wie ich, wird spätesntens nach der zweiten Blitz-Neuinstallation von XP froh sein, sich die Mühe vorher gemacht zu haben.

  19. martin
    schrieb am 10. Dezember 2007 um 10:38 Uhr (#)

    in kürze werde ich mir, wohl oder übel.., einen neuen rechner mit windows vista anschaffen.

    dabei habe ich jetzt gerade gesehen: partition magic (mittlerweile ein programm von symantec: “norton partitionmagic”) gibt es nur für windows xp – keine spur von vista! kannst du / könnt ihr mir da ein anderes brauchbares tool empfehlen, mit dem gute erfahrungen gemacht wurden? besten dank!

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