Millionen ohne Kopfschüsse
Am Wochenende ging das Ticket-System des Online-Spieldienstes “Steam” offline.
An einem handfesten Beispiel zeigten sich dieses Wochenende die Risiken der totalen Vernetzung: Nach Problemen mit einem Update klinkten sich die Registrierungsserver des Online-Spieldienstes Steam am Freitag nacht US-Zeit vollständig aus. Zumindest die Grafik auf der Stats-Seite von www.steampowered.com zeigte danach ein trauriges Bild: Die im Schnitt jederzeit über 150’000 Spieler von Games wie “Counter-Strike: Source” (im Vergleich: Second Life hat zu den meisten Tages- und Nachtzeiten nur einige Tausend Benutzer online) mussten grosse Teile des Wochenendes mit andern Beschäftigungen über die Runden kriegen als Terroristen oder Spezialsoldaten in einer virtuellen Umgebung abzuknallen.
Besonders frustrierend ist das, weil das Spiel ja lokal beim Benutzer läuft und die Server, auf denen man sich für eine Runde einklinkt, ebenfalls nichts mit Steam zu tun haben – lediglich für das login muss sich jeder Teilnehmer zuerst bei Steam als legaler Kunde ausweisen. Das erlaubt dem Game-Vertrieb einerseits eine umfassende Statistik (inklusive Ausfall…) und bietet zudem den perfekten Kopierschutz.
Man stelle sich einen ähnlichen Ausfall auf allen Google-Leitungen vor (sowas gabs doch kürzlich mal in Europa?). Ich wette, die Büro-Wirtschaft würde einen halben Tag lahmgelegt.















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Genau seit dem CS auf Steam umstieg (war so um 1.6Beta iirc) spiele ich nicht mehr…Zufall? Ich glaube nicht…