iPod shuffle im Test

Der kleinste MP3-Player der iPod-Linie ist vor kurzem in einer neueren, noch kleineren Version erschienen. neuerdings.com hat nun den iPod shuffle getestet.

iPod shuffleSoviel schon vorweg: klein ist er tatsächlich, dieser iPod shuffle. Mit 3cm x 4cm ist er in etwa gleich gross wie eine Briefmarke (und mit 15g Gewicht absolut federleicht). Umso erstaunlicher, dass dieses kleine Gerät über eine Kapazität von 1GB verfügt (sogar ich kann mich noch an die Zeit erinnern, als man mit einer 512MB Festplatte der absolute Oberstecher war). Durch das Gehäuse aus eloxiertem Aluminium hat der shuffle einen ziemlich edlen Look und dank eines an der Rückseite angebrachten Clips, kann man den Shuffle an einem Kleidungsstück befestigen.

iPod shuffle im USB DockIm Lieferumfang enthalten sind: der shuffle, das USB Minidock, Kopfhörer sowie eine kurze Bedienungsanleitung. Wie bereits verschiedentlich im Internet gemeldet, sind nicht (wie z.B. beim nano der zweiten Generation) die neuen, schlankeren Kopfhörer sondern noch die alten Modelle beigelegt. Das USB Minidock finde ich irgendwie eine coole Sache. Es ist zwar ein Teil mehr, das auf dem Schreibtisch rumsteht, jedoch minimiert dies die Grösse des Gerätes, da die gesamte USB-Verbindung nicht “herumgeschleppt” werden muss. Musik wird logischerweise via iTunes auf den shuffle geladen. Dies funktionert in gewohnter Manier äusserst einfach. Man kann die Synchronisation entweder so ein einstellen, dass eine gesamte Wiedergabeliste, einige zufällig ausgewählte Songs einer Wiedergabeliste oder einige zufällig ausgewählte Songs aus der gesamten Musikbibliothek auf den shuffle übertragen werden. Mehrere Wiedergabelisten kann man jedoch nicht übertragen (oder ich bin zu doof, dies zu bewerkstelligen). Sinnvoll finde ich die Option, dass alle Files mit einer hohen Bitrate auf 128kbps runtergerechnet werden, wodurch mehr Musik Platz hat. Wer auf Hi-Fi Genuss nicht verzichten will, kann diese Option natürlich auch ausschalten.

Screenshot iTunes 2

Der shuffle wird primär über die fünf an der Vorderseite angebrachten Buttons gesteuert. Diese sind ziemlich selbsterklärend: der mittlere Knopf ist für Play bzw. Pause reserviert, während man mit den anderen Buttons vor- und zurückspringen bzw. lauter oder leiser stellen kann. Auf der Unterseite befindet sich ein weiterer Schalter, mit welchem man die Wiedergabe entweder auf Shuffle oder auf Repeat (ich finde hier die englischen Wörter einfach am exaktesten) stellen kann. Ebenfalls auf der Unterseite ist der Knopf zum Ein- bzw. Ausschalten des shuffles.

iPod shuffle - Closeup iPod shuffle - Unterseite

Ich habe einige Zeit damit verbracht, herauszufinden, wie man die Tastensperre einschaltet. Dabei entdeckte ich zwei ziemlich schlimme Fehler bzw. Mankos. 1.) steht die Tastensperre auf dem kleinen Kärtchen, welches die verschiedenen Tasten kurz erläutert unter “Wiedergabe Ein/Aus” (was meiner Meinung nach nicht wirklich deutlich ist – zum Glück konnte ich auf dem französischen Kärtchen nachschauen) und 2.) führt der Link der iPod Support Page auf das shuffle Benutzhandbuch zum Manual für den shuffle der ersten Generation. Logischerweise hat sich steuerungsmässig nicht viel verändert, aber irgendwie ist das doch etwas peinlich.

iPod shuffle - am Pulli festgemacht

Nichtsdestotrotz – der iPod shuffle ist wirklich einfach zu bedienen und ist für Leute gedacht, welche “on the road” etwas Musik hören wollen, jeodch nicht gerade ihre gesamte Musikbibliothek herumtragen wollen. Der Use-Case meines Bruders ist da wohl kein schlechtes Beispiel: um während der 30-minütigen Joggingrunde einige Songs zu hören, ist der shuffle perfekt. Mit knapp ?80 ist er aber auch etwas teuer. Für einige Euros mehr kriegt man bereits einen 2GB Sansa, welcher sogar über ein Display verfügt und auch mit mehreren Wiedergabelisten kein Problem hat.

Weiterführende Links:
iPod shuffle

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