MacBook Pro im Test, Teil 6:
Das Fazit

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Wie im ersten Teil beschrieben, bin ich ein Umsteiger vom Windows-PC auf den Mac. Was sind nun die grössten Vor- und Nachteile dieser anderen Welt?Fangen wir mit dem Positiven an. Da wäre zum Beispiel die Qualität der Hardware. Zwar werden in Macs inzwischen auch nur die mehr oder weniger gleichen Grundkomponenten verbaut wie in Windows-PCs auch, aber das Gesamtpaket kann mehr überzeugen, und das nicht nur wegen dem schönen Design. Es gibt viele gelungene Details, die die tägliche Arbeit erleichtern. Auch der Formfaktor ist angenehm. Der Kompromiss zwischen Leistung und Portabilität ist durchaus gelungen. Das 15-Zoll-MacBook Pro ist sicher kein ultraportables Subnotebook, aber weist doch noch brauchbare Dimensionen auf.

Mac OS X ist eins der modernsten Betriebssysteme überhaupt, und da es jetzt schon im vierten Release vorliegt (und bald im fünften) auch eines der ausgereiftesten und stabilsten. Man lernt als Windows-Nutzer sehr schnell die Vorteile der etwas andersartigen Benutzeroberfläche schätzen. Auch hier zeigt sich wieder die Liebe zum Detail. Schriften werden beispielsweise durchgängig mit Anti-Aliasing (Entfernung der “Pixel-Treppchen”) dargestellt, was die Lesbarkeit von Text erheblich verbessert. Das beherrscht die PC-Welt längst nicht in vergleichbarer Form.

Die mitgelieferten Applikationen decken als Teil des Gesamtpakets viele der wichtigsten Funktionalitäten ab, und damit spart man unter dem Strich gegenüber einer vergleichbar ausgerüsteten Windows-Maschine vielleicht sogar Geld, sicher aber viel Installationsaufwand. Überhaupt ist es schön, wie sorgfältig die Mac-Welt mit der Zeit der User umgeht. Wenn ich bedenke, wie viel Zeit ich schon mit Installationsprogrammen unter Windows verschwendet habe, wirkt die Drag & Drop-Installation von kompletten Applikationen auf dem Mac geradezu als Erlösung.

Die Möglichkeit, unterschiedlichste Betriebssysteme, Windows inklusive, auf dem Mac laufen zu lassen, ist natürlich ein essentieller Vorteil für Poweruser. Ehrlich gesagt vermisse ich die Windows-Welt bisher überhaupt nicht, da es alle wichtigen Applikationen auch für der Mac gibt, aber für alle Fälle wartet da immer ein virtueller Windows-PC auf der Festplatte.

Die Performance der neusten Intel Core 2 Duo-Prozessorgeneration kann sehr überzeugen, auch wenn man die gleiche Leistung natürlich auch auf anderen Systemen kriegt. Das MacBook Pro ist aber ganz klar ein High-End-Notebook, bei dem in Sachen Geschwindigkeit keine Wünsche offenbleiben, von ganz extremen Anwendungen vielleicht mal abgesehen.

Wo Sonne ist, da ist auch Schatten. Hier ein paar Negativpunkte:

So exzellent die Hardware auch ist, gibt es doch ein paar Details, die nicht ganz überzeugen. Beispielsweise habe ich schon mit deutlich besseren Tastaturen gearbeitet. Da sind halt die alten IBM Thinkpads immer noch unerreicht. Auch wenn das MacBook Pro solide gebaut ist, dürfte es aufgrund der etwas empfindlichen Alu-Hülle sicher nicht die richtige Maschine für den harten Outdoor-Einsatz sein. Ein MacBook fühlt sich eben im Starbucks wohler als auf der Baustelle.

In einem Kommentar hat Ex-und-vielleicht-bald-wieder-Mac-User Jürg Stuker bereits darauf hingewiesen, dass die Mac-Bedienung über die Tastatur nicht immer gut gelöst ist. Tatsächlich ist es so, dass beispielsweise Menüpunkte unter Windows erheblich einfacher aufgerufen werden können. Beispiel: In Word eine Fussnote einfügen. Braucht unter Windows drei Tasten (Alt, I, N in der englischen Version), auf dem Mac ganze acht (Control-F2, I, Enter, F, O, O, Enter). Überhaupt ist das mit den Tastenkombinationen so eine Sache. Apple hat die MacBook Pros mit einer Tastatur ausgestattet, die die Unsitte vieler anderer Notebookhersteller aufgreift und keine dedizierten Tasten für Page Up/Down, Home und End hat. Diese Funktionen sind nur in Verbindung mit der Apfeltaste zu erreichen. Es gibt volle vier Steuertasten (Fn, Ctrl, Option/Alt, Apfeltaste), die in Kombination mit anderen Tasten irgendwas machen. Es ist manchmal schwer, sich alle diese Varianten zu merken. Wie gesagt, das Problem gibt es auch bei vielen Windows-Notebooks, aber da überzeugt die Benutzerfreundlichkeit des Macs mal zur Abwechslung gar nicht.

Herumnörgeln könnte man auch an der fehlenden Offenheit einiger Apple-Applikationen. Es ist ja schön, dass iPhoto meine Fotos vollumfassend für mich verwaltet, aber warum können sie dann nicht in meiner eigenen Directorystruktur bleiben? Warum exportiert GarageBand einen Song nur im Apple-eigenen AAC-Format und nicht als MP3? Diese Probleme lassen sich mit einigen Tricks durchaus umgehen, aber die Programme sind da schon etwas bockig.

Und zuguterletzt bleibt natürlich die Tatsache, dass es für Mac OS nicht so viel Software gibt wie für den PC (wobei ich bisher noch keinen Anwendungsbereich gefunden habe, wo es nicht sehr gute Lösungen gibt) und dass vor allem ältere Peripheriegeräte teilweise nicht mit dem Mac kompatibel sind. Da die Intel-Prozessoren in der Apple-Welt noch recht neu sind, wird es auch noch einige Zeit dauern, bis optimierte Versionen aller wichtigen Programme zur Verfügung stehen werden.

Wenn man heute an eine wirklich hippe IT-Konferenz geht, haben meistens 60-80% der Leute einen Mac. In gewissen Silicon-Valley-Kreisen kann man sich schon kaum mehr mit was anderem sehen lassen. Der Mac gewinnt eine immer grössere Anhängerschaft nicht nur unter den Kreativen (die ihm durch alle Höhen und Tiefen treu geblieben sind), sondern auch unter Leuten, die technisch höchste Ansprüche stellen.

Seit meinen kürzlich erfolgten Umstieg kann ich das gut verstehen. Die neuste Mac-Generation ist eine ideale Kombination aus einem faszinierenden, technisch höchst leistungsfähigen High-End-Computer und einer sehr benutzerfreundlichen Arbeitsmaschine, mit der man sich auf die Arbeit konzentrieren kann und nicht seine Zeit mit der Installation von Treibern verschwenden muss. Der Umstieg ist inzwischen auch kein Problem mehr, ausser man benutzt wirklich exotische Applikationen.

Vor dem Hintergrund dieser Vorteile könnte es gut sein, dass sich die Gewichte in der PC-Branche wieder signifikant verschieben werden. Die letzten Verkaufszahlen von Apple waren ja ziemlich beeindruckend, und durch das anhaltende Vista-Fiasko ist Microsoft zum ersten Mal seit langem angreifbar geworden. Ich frage mich wirklich, warum ich auf ein Microsoft-Betriebssystem warten soll, das gerade mal knapp die Funktionalität von Mac OS X bieten wird. Da kaufe ich mir lieber einen schönen, schnellen Mac, der das alles und noch mehr schon heute kann.

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23 Kommentare

  1. >durch das anhaltende Vista-Fiasko ist Microsoft zum ersten Mal seit langem angreifbar geworden.

    Na, da würde ich mit dem Urteilen abwarten. Microsoft beginnt eben langsam, wälzt dann aber meistens alles nieder. Das momentane Hype um Apple ist zwar schön und gut, aber Hype ist so eine Sache – heute ist es cool und trendy mit einem apple-laptop aufzutauchen, morgen ist es anders.

    Als ich mir vor 2 Monaten einen laptop kaufen wollte, haben mich die Berichte über die miserable Qualität und das Vertuschen von Problemen bei Apple abgeschreckt. Tja, was soll ich sagen – ich lebe immer noch ohne laptop und werde auf dem Desktop weiterhin von Ubuntu bedient. Sehe aber, ehrlich gesagt, auch immer weniger Gründe auf irgendein anderes System auf dem Desktop umzusteigen.

  2. Also ich weiss nicht so recht, ob wir in der Schweiz wirklich “viele” Umsteiger haben werden. Ich denke da auch direkt an Unternehmen (grössere und kleinere). Ich kann dir beispielsweise direkt von einer Umstellung von MAC auf Windows berichten. Da wurde aus reinen Kosten- und Support-Gründen gewechselt… Für mich persönlich spielts eigentlich keine Rolle ob MAC oder Win. Bin dem MAC in den letzten Wochen sogar deutlich “näher” gekommen. Ich denke aber, das der MAC in Firmen hierzulande nur wenig Chancen hat. Zu “teuer” sind die MAC und Mitarbeiter die im Büro einen PC haben, kaufen vielleicht auch eher einen PC für zu Hause. Vorbildlich ist’s natürlich, wenn man in der Firma wählen kann! Jürg Stuker hat mir mal gesagt, in der Namics haben die Mitarbeiter einen höheren Stellenwert als die Systeme, und wenn jemand am MAC arbeiten möchte, könne er das…. Vorbildlich, absolut!

  3. Zwei Anmerkungen:

    - Andere Betriebssysteme kann man auch unter Windows laufen lassen, z.B. mit VMware.

    - Gewinnt Apple wirklich Marktanteile?

  4. Shark,

    - Ja, das ist richtig, andere Betriebssysteme laufen auch unter Windows, allerdings natuerlich nicht Mac OS (zumindest nicht legal)

    - Zur Frage nach den Marktanteilen. Wie man hier nachlesen kann, hat Apple im letzten Quartal mehr Macs verkauft als je zuvor in seiner Geschichte, und das im sonst eher lauen Sommerquartal. In den USA wird Apple demnaechst Gateway ueberholen und drittgroesster Hersteller nach Dell und HP werden. Der Marktanteil liegt im Moment bei 5.8% (gestiegen von 4.3% ein Jahr zuvor). Weltweit ist Apple noch nicht unter den Top 5, weil Macs ausserhalb Europas und Nordamerikas bisher fast keine Rolle spielen.

    Apple ist an der Boerse jetzt uebrigens bereits erheblich mehr wert als Dell ($71 Mia. vs. $56 Mia, Stand 10.11.06).

    Das Umsatzwachstum ist mit weitem Abstand das groesste aller PC-Hersteller (31.5% vs. ca. 5% fuer HP und Dell), und Apple ist auch noch doppelt so profitabel wie Dell. Das letztere sind natuerlich Mischzahlen, die auch den iPod beinhalten. Apple macht 46% des Umsatzes mit Macs und 42% mit iPod/iTunes.

  5. Für Geschäftskunden ist natürlich die fehlende Möglichkeit aktuelle UMTS-Karten zu verwenden dramatisch.

  6. Gratulation zum hervorragend zusammengestellten Bericht. Kurz und knapp, aber doch hochinteressant in die Tiefe gehende Darstellung all dessen, was es zu Macs aus Sicht der Switchers zu sagen gibt.

    Mein MacBook Pro soll in drei Wochen geliefert werden… ;-)

  7. Tolle Übersicht über ein tolles Produkt. Leider hast du nicht erwähnt dass das beschriebene Produkt in der Schweiz die nicht eben kleine Summe von CHF 3400.- kostet. Wenn man nun überlegt dass ein gleich ausgestatteter Windows-Laptop für 1000.- weniger zu haben ist, muss man sich aber eben doch wieder die Frage nach dem Preis/Leistugsvehältnis stellen. Dieses ist vor allem bei der neuen Pro Generation mit Intel Prozessoren sicherlich nicht besser geworden.

    Gruss Acid

  8. Ein Notebook 2,5 cm hoch mit Gehäuse aus Alu-Legierung, gleichem Gewicht, Display mit gleicher Leuchtstärke und Auflösung, beleuchteter Tastatur, gleich schnellem Prozessor und gleicher Akkulaufzeit, MAG-Safe, Firewire 800, BT + WLAN, eingebauter Kamera für CHF 1000,-?

    DAS möchte ich sehen, kaufe ich sofort.

    Gleich ausgestattete Markennotebooks von HP, DELL, Samsung oder Sony kosten meines Wissens das gleiche bzw. sind zum Teil noch teurer.

  9. “1000 weniger” hatte Acid78 geschrieben. Wie auch immer, Ihr habt beide einen Punkt…

  10. Gelunger Testbericht den ich gerne all den switchinteressierten Studis bei uns empfehlen werde!

    Und um mich noch meinen Senf zur ewigen Preisdiskussion beizutragen:
    1. Keine Äpfel mit Birnen vergleichen ;-)
    2. Design (besonders: platzsparendere Komponenten) kosten auch Geld
    3. Dieser Beitrag hier (benötigt iTunes) behauptet nicht nur sondern belegt auch: http://phobos.apple.com/W…wPodcast?id=88666874

  11. Richtig, sorry bei diesen schiefen Preisvergleichen geht bei mir mittlerweile ein Reflex los. Er schrieb natürlich CHF 1000,- weniger.

    Aber auch das möchte ich sehen. Denn bisher kam bei diesen Vergleichen am Ende immer raus, dass andere Anbieter auch nicht günstiger waren. Formfaktor, Material und andere Goodies kosten, nicht nur bei Apple. Wer das nicht will/braucht, kommt natürlich bei anderen Anbietern günstiger weg.

    Der weit über dem Branchendurchschnitt Umsatzanstieg der Apple “PC”-, oder besser Mac-Umsätze deutet jedenfalls darauf hin, dass Apple nicht (mehr) als überteuert angesehen wird und vielleicht geben manche Kunden für wertige, anspruchsvolle und schöne Geräte auch wieder mehr Geld aus – was meines Erachtens eine begrüßenswerte Entwicklung wäre.

    Geiz ist nicht geil!

  12. Okay, war ja klar dass die Fanboys wieder aufkreischen werden, war nicht anders zu erwarten ;). Aber da du es mir ja nicht glaubst, hier kannst du mal schön vergleichen:

    http://digitec.ch/Produkt…&Artikel=123105

    Viel Spass beim Erbsenzählen.

    Gruss Acid

  13. 1. Ich bin kein Fanboy

    2. Das verlinkte Asus hat:

    - einen schwächeren Prozessor (2.0 statt 2.16 GHz, macht allein schon 115 Euro Preisunterschied)
    - eine WESENTLICH geringere Bildschirmauflösung (1440×900 vs. 1280×800)
    - kein Firewire 800
    - einen schwachbrüstigen Akku (5500 mAh vs. 4800 mAh)
    - ein beinahe doppelt so großes Volumen (2246 kcm vs. 3942 kcm)
    - wiegt dabei auch noch um über 400g mehr
    - kein MacSafe
    - kein Sudden Motion Sensor
    - dafür ist es hässlich wie die Nacht

    Fazit: Das Asus F3JP-AP013P ist ein durchaus nettes Kiddy-Gamer-Notebook aber für Pros, die einen leichten, mobilen und schnellen Rechner mit langer Akkulaufzeit brauchen, völlig ungeeignet.

    Versuch es mal bei Sony oder Samsung, die haben eher etwas in der Klasse des MacBook Pro Core 2 Duo anzubieten, allerdings auch zu entsprechenden Preisen.

  14. Hallo Acid,

    (Der Link funktioniert leider nicht, aber ich nehme an, Du meinst den Asus F3JP-AP013P)

    Nun, der Vergleich ist tatsaechlich nicht ganz richtig. Das von Dir genannte Modell hat eine niedrigere Bildschirmaufloesung und einen langsameren Prozessor. Wenn man wirklich Aepfel mit Aepfeln (kein Wortspiel beabsichtigt…) vergleichen will, dann muesste man die Asus Ferrari-Modelle heranziehen, und die sind mit CHF 3’849.- deutlich teurer als die MacBook Pros.

    Es gibt von HP und Lenovo ein paar Modelle, die im weitesten Sinn ähnlich ausgestattet sind und (nach Aufrüstung mit mehr Speicher) noch etwas weniger kosten. Ein vergleichbarer Toshiba kostet etwa 2’600.-, das direkt vergleichbare Apple-Modell (allerdings mit schnellerem Prozessor und deutlich dünner) 3’099.-

    Apple baut im Moment halt die schnellsten verfügbaren Prozessoren
    ein, und dafür zahlt man bei Intel immer ordentlich drauf. Man kann sich natürlich darüber streiten, ob das die Differenz wert ist.

    Auf jeden Fall sind die Apples aber besser verarbeitet als jedes andere mir bekannte Notebook, mit Ausnahme vielleicht der alten ThinkPad-Serie. Und dafür zahle ich im Zweifelsfall schon mal etwas mehr.

    Gruss, Andreas

  15. @ nick

    1. ja ja, is klar…

    2. Logisch gibt es Ausstattungsdifferenzen. Dafür hat der Asus gegenüber dem Apple:
    - eine deutlich grössere HD (kostet allein 150.- Aufpreis)
    - einen besseren Grafikchip + mehr VRAM
    - 4 anstatt 2 USB-Ports
    - Multi-Card-Reader
    - Webcam hat eine deutlich bessere Auflösung

    Am Ende des Tages ist der Apple kompakter/leichter sieht besser aus.
    Wie ich ja schon gesagt habe, ein tolles Produkt, aber P/L stimmt IMHO erst richtig, wenn man sich diese Designkompetenz auch entsprechend was kosten lassen will.

    Und von wegen Kiddy-Notebook: Ich könnte jetzt auch sagen, dass ein MacBookPro das bevorzugte Notebook vieler Möchtegern-Designer/-DJ’s/-Künstler ist, die ein Notebook am liebsten im Cafe aufklappen um damit anzugeben, weil es für viele Besitzer in Statussymbol ist, ziemlich erbärmlich… ;-)

    @Andreas: Ja dein letzter Absatz bringt es auf den Punkt. Meinen Kommentar hab ich nur angebracht, da im gesamten 6-teiligen Beweihräucher… äh “Testbericht” kein einziges Mal der Preis zur Sprache kam, was sonst bei solchen Berichten immer ein Thema ist

    Gruss Acid

  16. Hallo Acid
    Über Preise schreiben wir oft nichts. Wir (= die Firma Blogwerk) sitzen in der Schweiz, 40% unserer Leser auch, weitere 40% in Deutschland, die restlichen 20% irgendwo. Welchen Preis soll man da angeben? Auf der Apple-Website des Heimatlandes oder beim Webshop des Vertrauens hat sich ja jeder in fünf Minuten informiert.
    Aber vielleicht sollten wir das mal ändern. Wir nehmen es auf die Liste “zu bedenken”.
    Gruss, Peter

  17. Glückwunsch !!!!

    eine wirklich gute Analyse, kann ich nur voll und ganz zu 100% unterstützen.

  18. Ein toller Bericht über das neu MBP von Apple. Als uralter Mac-User bin ich von dem Teil absolut überzeugt. Schau ich mich in der Windows-Welt um fasziniert mich kein einziges Notebook in Sachen Design. Und wenn ich schon ein Haufen Kohle für ein gutes Book hinlege, dann soll es wie bei Auto auch nach was ausschauen. Schaut euch die PCs an: 1000 Lämpchen, Knöpfe, bunte Aufkleber, irgendwie erinnert mich das an albernes Macho-Gehabe. Komischerweise versuchen viele Windows-Hersteller, das Apple-Design zu kopieren, schaffen es aber nicht. Ha! Und habt ihr schon mal gesehen, wie oft MAcs in werbung auftauchen? Stimmt-für mich ist der Mac ein Statussymbol, warum ist das erbärmlich? Erbärmlich sind doch viel mehr die stundenlangen Treiberinstallationen auf XP, das permanente Pflegen des XP. Tut mir leid, auch wenn ich jetzt arrogant wirke, aber Mac ist halt auch für Leute mit Stil und Geschmack. Und einfach besser als dieses blöde XP, mit ich mich ständig rumärgere.

  19. Und noch was: Von welchem Computerhersteller kommen denn immer die innovativen Ideen? Dell, Compaq etc. imitieren doch mit Verzögerung immer Apple. Apple hat firewire gebracht, die grafische Oberfläche, das design und so vieles mehr. Ich will weiß Gott keinen XPler schlecht machen, aber guckt nicht immer so neidisch, wenn ihr zum wiederholten Male Format C macht und ich derweil mit meiner Frendin im Biergarten sitze. Noch Fragen?

  20. @Thomas Meyer: Keine sorge, du wirkst nicht arrogant, sondern xxx (gelöscht – Peter Hogenkamp), sorry.

    Wenn du dich,dein Selbstwertgefühl und deinen Stil über ein lächerliches Notebook definierst, tust mir schon ziemlich Leid.
    Mit Deinem Selbstvertrauen scheint es ja dann auch nicht weit her zu sein…

    Ok, dann weiterhin viel Spass beim Anbeten deines Kultgegenstandes, erfreue Dich an Deinem tolles Stil und Deinem erlesenen Geschmack!

  21. An Acid78

    War ein 20jähriger PC User, aber glaube, es ist nie zu spät die Seiten zu wechseln, ohne jetzt arrogant zu sein.
    PS: Sehr guter Bericht!

  22. @mod

    Nachdem Acid78 mit “xxx xxx” (gelöscht – Peter Hogenkamp) einen Poster mit einer anderen Meinung als seiner persönlich herabwürdigt, wäre es ganz nett wenn ein Verantwortlicher diesem Treiben ein Ende setze würde.

    Immerhin ist die Formulierung zumindest in Deutschland justiziabel.

  23. OK, ist wohl besser, auch wenn ich es absolut albern finde. Und dann noch bei so einem Thema, das es schon seit 20 Jahren gibt und bei dem jeder weiss, dass es keine Lösung gibt. Aber na gut.

    Der Thread ist für Kommentare gesperrt. Aus den Kommentareb #5209 und #5657 wurde die beleidigende Formulierung gelöscht.

    Wir freuen uns über Interaktivität, aber auf einem erwachsenen Niveau.

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  1. [...] Teil 6, das Fazit, fasst zusammen: Was sind die grössten Vor- und Nachteile dieser anderen Welt aus Sicht des versierten PC-Veteranen? Hat sich der Umstieg gelohnt? Drucken del.icio.us digg! Trackback URL [...]

  2. [...] endgültiges. Offensichtlich geht’s anderen ähnlich, während manche Wechsler eine abgewogene Schlussfolgerung zustande bringen. Derzeit ertappe ich mich dabei, wieder häufiger auf meinem Thinkpad mit [...]