MacBook Pro im Test, Teil 3:
Mac OS X

Links zu Teil 1 und Teil 2 | zum Überblick

Langsam. Unübersichtlich. Bevormundend. Überladen mit albernen Kunti-Bunti-Grafikeffekten. So ist das Mac-Betriebssystem.

Das war zumindest jahrelang mein Vorurteil. Vielleicht stimmte das alles ja sogar auch, als ich zum letzten Mal einen Mac für mehr als zwei Minuten benutzte — vor etwa 15 Jahren… Ähnliches hört man von vielen PC-Benutzern, die zumeist eins gemeinsam haben: Sie haben noch nie einen Mac der neuen Generation mit OS X ausprobiert.

200611092132OS X basiert auf der Unix-Variante OPENSTEP, die ursprünglich von Steve Jobs’ alter Firma NeXT entwickelt wurde. Das resultierende Betriebssystem “Darwin” wird allgemein als eines der modernsten und leistungsfähigsten Betriebssysteme überhaupt angesehen. Beispielsweise unterstützt es Executables, die auf mehreren Prozessorarchitekturen funktionieren, was Apple bei der kürzlichen Umstellung auf Intel-Prozessoren sehr entgegenkam. Aber nicht nur unter der Haube, sondern auch im Userinterface hat sich Mac OS dramatisch weiterentwickelt. Die “Aqua” genannte Oberfläche ist schnell und effizient zu bedienen. Grafikeffekte gibt es zwar reichlich, aber sie werden in meist sehr subtiler Art eingesetzt.

Geradezu schockierend für einen Windows-User ist, wie wenig “Babysitting” Mac OS im Vergleich zu Windows braucht. Dinge funktionieren einfach. Apple ist extrem gut darin, intelligente Annahmen über Defaults und Automatismen zu treffen. Wenn die Maschine beispielsweise WLANs in der Umgebung findet, verbindet sie sich einfach ohne weiteres mit dem bevorzugten Netz oder mit einem anderen offenen Netz — keine albernen Sprechblasen und Freigabedialoge wie bei Windows.


Ein Schlüsselerlebnis für mich war, als ich zum ersten Mal einen Drucker an meinen neuen Mac anschloss. Es passierte nämlich… absolut nichts. Keine endlosen Installationsdialoge wie bei Windows, keine wilde Treibersuche im Internet. Zu meiner grossen Überraschung tauchte der Drucker einfach im Druckdialog auf, ohne dass ich irgendwas machen musste.

Typischerweise werden auf dem Mac Applikationen über das sogenannte Dock am unteren Bildschirmrand aufgerufen. Die Applikationsicons sind immer präsent und mit einem kleinen Pfeil markiert, wenn die Applikation läuft. Diese Variante funktioniert um einiges schneller als das Windows-Startmenü, wenn man immer nur eine Handvoll von Applikationen benutzt. Nur Poweruser, die wirklich eine extrem breite Palette an Programmen verwenden, werden sich davon eingeschränkt fühlen. Das Umschalten zwischen laufenden Applikationen funktioniert ganz ähnlich wie bei Windows.

200611092125
Als Windows-User gewöhnt man sich überhaupt ziemlich schnell an die Mac-Oberfläche. Gewöhnungsbedürftig sind die andersartigen Tastenkombinationen (Apple-Taste statt Control) und das Fensterhandling, das möglicherweise die grösste Schwäche von OS X ist. Wenn man mal zehn Applikationen mit je drei Fenstern offen hat, findet man wirklich nichts mehr auf dem Bildschirm. Es gibt keine Taskleiste mit allen offenen Fenstern wie bei Windows. Zum Glück gibt es dafür aber die Funktion “Exposé” (von Microsoft so ähnlich auch in Windows Vista eingebaut), die auf Tastendruck alle offenen Fenster verkleinert in einer Übersicht darstellt. So findet man sich meistens doch recht schnell zurecht.

Ein Genuss ist die Installation neuer Anwendungen. Meistens reicht ein Drag&Drop-Vorgang. Kein ständiges Neustarten wie bei Windows ist nötig. Einen neuen Mac aus der Schachtel hat man locker in einer Stunde komplett aufgesetzt. Für den gleichen Vorgang unter Windows müsste man schon mal das drei- bis vierfache an Zeit investieren. Die Stabilität des Systems ist bemerkenswert. Bisher ist es mir erst ein einziges Mal in drei Wochen passiert, dass ich Mac OS X wirklich rebooten musste. Alle Setup-Arbeiten mitgerechnet.

200611092144Aber Benutzerfreundlichkeit ist nicht alles, was Mac OS X zu bieten hat. Da es sich um ein ausgewachsenes Unix handelt, kommen auch Freaks zu ihrem Spass. Es gibt einen prima Bash-Shell-Kommandoprompt, samt allen üblichen Unix-Tools. Sogar der gute alte VI ist da. Wie schön. Nicht nostalgisch, aber nützlich sind die diversen Skriptsprachen, die mitgeliefert werden. Python, PHP, Perl und Ruby kommen neben dem hauseigenen AppleScript gleich vorinstalliert mit. Da freut sich der Hacker.

Natürlich hat OS X, wie jedes Betriebssystem, auch seine Nachteile. Insbesondere ist es ausgesprochen speicherhungrig. Ein Mac Mini mit 512 MB RAM reicht prima zum Websurfen, aber wenn man mehrere grössere Applikationen laufen lassen will, hat man meistens wenig Erfolg. Die Maschine bleibt praktisch stehen und legt lange Denkpausen ein. Unter einem Gigabyte RAM braucht man wirklich keinen Mac zu kaufen. Aber das ist bei der Konkurrenz ja nicht wesentlich anders.

Im nächsten Teil: Applikationen | zum Überblick

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45 Kommentare

  1. Schreibt hier auf dem Blog Peter Hogenkamp
    schrieb am 10. November 2006 um 07:50 Uhr (#)

    “VI”. Gott steh uns bei!

  2. Erik
    schrieb am 10. November 2006 um 08:19 Uhr (#)

    @Peter: Keine Panik, in der Grundinstallation ist auch ein Emacs enthalten. ;-)

    Ich finde es gerade praktisch, dass man mit dem *NIX-Unterbau im Mac mal schnell einen Rechner, der etwas weiter weg steht, umkonfigurieren kann, ohne gleich aufstehen zu müssen. Was die Benutzung von Druckern, Kameras und Mobiltelefonen unter OS X betrifft, die Apple-Methode lässt den meisten Windows-Benutzern einfach die Kinnlade auf’s Brustbein krachen.

  3. chacky
    schrieb am 10. November 2006 um 08:59 Uhr (#)

    wo ist Teil 4?

  4. chacky
    schrieb am 10. November 2006 um 09:01 Uhr (#)

    Oh, hab gerade aufs Datum geschaut. Dann werd ich wohl warten. :)

  5. Schreibt hier auf dem Blog Peter Hogenkamp
    schrieb am 10. November 2006 um 09:04 Uhr (#)

    Hmpf. Langsam kriege ich auch Lust.
    Mein letzter ehrlicher Mac-Versuch stammt aus dem Jahr 2000. Habe damals sowohl Anfang des Jahres bei HSG-Alumni einen angeschafft für den Austausch von DTP-Daten mit der Druckerei (ging auch mit dem PC, natürlich, theoretisch jedenfalls, aber auf Seite 420 von 500 brach plötzlich etwas anders um, Riesenchaos mit dem Inhaltsverzeichnis, daraufhin habe ich den Mac gekauft) als auch im Sommer zwei für die DP-Arbeiten bei Zeix. Habe damals auch diverse Stunden selbst vor den Geräten verbracht (allerdings nie eingerichtet) und fand, scheuklappenlos, den Unterschied nicht riesig. Fand einiges beim Mac schlauer gemacht, anderes weniger. Aber das ist natürlich auch schon wieder sechs Jahre her.
    Im September 2004 hatte Andreas Göldis Nachfolger als namics-CEO Jürg Stuker mal ein paar Wochen ein PowerBook, mehr aus Spass, aber als ich ihn bei einer namics-Veranstaltung ansprach, wie es sei, winkte er nur ab: “Auch nicht besser.”
    Ich muss wirklich mal selbst testen.

  6. Milos
    schrieb am 10. November 2006 um 09:05 Uhr (#)

    Naja, das vorinstallierte Ruby ist so eine Sache… Als Windows-User weiss ich meist wo, welche Files liegen und welches Verzeichnis was beinhaltet. Zumindest ungefähr. Bei meiner ersten Installation von Ruby, MySQL und Apache hatte ich dann so meine Schwierigkeiten! War echt nicht einfach. Zumal ich auch überhaupt keine “Kommandozeilen-Erfahrung” in Unix habe. Nun, nach längerem hin und her hat’s dann aber doch noch geklappt. Und jetzt bin ich glücklicher MAC- und Win-User ;-)

  7. Schreibt hier auf dem Blog Peter Hogenkamp
    schrieb am 10. November 2006 um 09:09 Uhr (#)

    Chacky: Andreas ist in Boston und dürfte vermutlich gerade schlafen. Dass er drei hintereinander macht, fand ich schon bemerkenswert. Jede anständige Zeitung würde so eine Serie über Tage, Wochen oder Monate (je nach Erscheinungszyklus) ausschlachten. :-)

  8. Jürg Stuker
    schrieb am 10. November 2006 um 15:22 Uhr (#)

    Da ist der Jürg der enttäuscht war. Und derselbe Jürg denkt wieder daran, eine neuen MAC zu kaufen.

    Was ich damals sehr schlecht fand war die Performance (z.B. Prgrammstart). Grund dafür mitunter: Ein 12 Zoll Powerbook mit einer schlechten Festplattenperformance (und auch Graphik frass viel). Aber da traue ich einem aktuellen 15 Zoll mehr zu.

    Meine zwei grössten Kritikpunkte waren/sind eine mangelnde Tastaturbedienung (ich hatte sogar mit den Accessibility-Options gearbeitet). Kein effizientes System dafür *alle* Menupunkte zu erreichen (so wie bei Windooof mit Alt+Buchstaben). Es gab auch immer wiedereinmal einen modalen Dialog der sich mit der Taststur nicht bestätigen lässt.

    Zudem war ich als *NIX-Fan enttäuscht von die vielen Abweichungen von *NIX-Standards. Beispiel Filesystemlayout oder Bootloader.

    Aber ich liebe Experimente ;-)

  9. Schreibt hier auf dem Blog Andreas Goeldi
    schrieb am 10. November 2006 um 18:53 Uhr (#)

    Hallo Jürg

    Das mit der Performance ist kein Problem mehr, zumindest bei der 2GB-Maschine. Da startet alles hammerschnell. Auf meinem kleineren Mac Mini braucht man hingegen manchmal einige Geduld.

    Die anderen Punkte stimmen schon noch, Tastaturbedienung ist nicht die grosse Stärke von OS X. Ich persönlich gehöre nicht zu den intensiven Menü-per-Alttaste-Nutzern, daher stört mich das nur wenig.

  10. Jan G.
    schrieb am 12. September 2007 um 20:54 Uhr (#)

    Hallo,

    vllt etwas spät, aber ich würde dich gerne darauf aufmerksam machen, dass auch nur die Fenster einer Anwendung exposiert werden können (das, was du bemängelt hast ;))

    Viele Grüße,
    Jan G.

  11. Marcel
    schrieb am 22. Oktober 2007 um 21:26 Uhr (#)

    Danke für die wertvollen Hinweis. Ich bin auf dem Weg …

    Eine Frage: auf dem Screenshot sieht man unten rechts ein Tool, das nach Offline-Blogging-Tool aussieht. Kannst Du mir sagen, welches? Ich habe ähnliche beim Googeln gefunden, abe dieses nicht.

    Besten Dank!

  12. Jürg Stuker
    schrieb am 23. Oktober 2007 um 09:13 Uhr (#)

    Ist zwar nicht mein Mac, das Tool ist aber ecto: http://infinite-sushi.com/software/ecto/ (das BESTE auf Mac).

  13. Schreibt hier auf dem Blog Peter Hogenkamp
    schrieb am 23. Oktober 2007 um 14:12 Uhr (#)

    Danke, Jürg.

    Marcel, frag mal Pit Sennhauser, was er – als neuerdings-Schlussredaktor – von Ecto im Vergleich zu BlogDesk hält. :-)

    Unsere Mac-Autoren, die Parallels haben, bloggen mit BlogDesk unter Windows.

  14. Marcel
    schrieb am 23. Oktober 2007 um 14:41 Uhr (#)

    @ Jürg & Peter
    Danke für Eure Antworten bzw. Tipps. :-)

    BlogDesk unter Parallels? Hmmm … jetzt bin ich nach rund 25 Jahren PC auf dem Weg zum Mac (primär als Blog-Maschinchen) und dann lese ich, dass die Profis/Mac-Autoren unter Parallels arbeiten? Jetzt bin ich aber hochgradig irritiert! Ernsthaft!

  15. steffen
    schrieb am 23. Oktober 2007 um 16:27 Uhr (#)

    marcel: es ist tatsächlich absurd, wie viele neo-macer sich windows auf dem mac antun. denkfaulheit pur, mac wird vom elite zum dau-compi.

  16. steffen
    schrieb am 23. Oktober 2007 um 16:27 Uhr (#)

    (daus mit geld sollte ich noch anfügen, allein parallels kostet inklusive windoof etwa 200 franken)

  17. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 24. Oktober 2007 um 01:50 Uhr (#)

    @elite-Steffen: Ich arbeite seit über einem Jahrzehnt auf beiden Systemen. Der Dschihad einiger Fanboys hat mich noch nie interessiert, weder in der Diskussion über BMW vs Mercedes noch betreffend Betriebssysteme. Aber Du wirst hier beleidigend, deshalb nur so viel:
    Blogdesk ist ganz einfach eines von Tausenden von Programmen, die mich bisher bei Windows gehalten haben. (Im direkten Vergleich mit Ecto, beides in Zusammenarbeit mit WP: Blogdesk 9 von 10 Punkten, Ecto vielleicht fünf.) Ich nutze, was mir am meisten Möglichkeiten bietet, und für Windows finde ich für jede Aufgabe einige Dutzend Anwendungen, von denen irgendeine ziemlich genau meine Bedürfnisse trifft. Apple zeichnet sich durch Benutzerfreundlichkeit aus und dadurch, dass man nichts über Hard- und Software wissen muss, um in einem grossartig designten Umfeld mit dem arbeiten zu können, was man vornehmlich von Apple zur Verfügung gestellt kriegt. Beides bietet Vorteile.
    Dass sich aber die “Elite” von den “Denkfaulen” DAU abheben soll, weil sie sich mit der beschränkten Nutzung schöner Hard- und Software zufrieden gibt, ist ein ziemlich verdrehter Gedankengang.
    Merke: Nur wer selber einem Guru folgt, hält die Mitglieder seiner Sekte für “die Elite”.

  18. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 24. Oktober 2007 um 02:02 Uhr (#)

    Ach ja, und von wegen DAU mit Geld: Ecto kostet 18 Dollar. Blogdesk ist kostenlos mit Spendenbitte (wobei Johannes Oppermann wahrlich ein paar Euro für sein Programm verlangen dürfte). ;-)

  19. Schreibt hier auf dem Blog Peter Hogenkamp
    schrieb am 24. Oktober 2007 um 07:52 Uhr (#)

    Ach Pit, lass doch, da geht’s doch nicht im BlogDesk vs. Ecto, sondern nur um verquere Logik. Die Apple-Absatzzahlen zeigen doch eindeutig, dass der Umstieg auf Intel verbunden mit der Möglichkeit, dass Ex-PC-User auf dem Mac auch PC-Anwendunden laufen lassen können, vieles in Bewegung gebracht hat. Dass jetzt einige versprengte Leute anfangen, diesen wieder Dummheit zu unterstellen – Schwamm drüber. Ich glaube nicht, dass es irgendjemanden gibt, der sich das Zweitbetriebssystem antut, ohne einen plausiblen Grund dafür zu haben, namentlich eine Software, die eben nur auf dem PC läuft, zum Beispiel eine Business-Anwendung. Aber so differenziert möchte man, offenbar auf der Suche nach einem neuen Feindbild, wohl nicht argumentieren.

    PS. BMW ist besser.

  20. mds
    schrieb am 24. Oktober 2007 um 10:49 Uhr (#)

    Dass sich aber die ?Elite? von den ?Denkfaulen? DAU abheben soll, weil sie sich mit der beschränkten Nutzung schöner Hard- und Software zufrieden gibt, ist ein ziemlich verdrehter Gedankengang.

    Gut formuliert, Peter!

    Dass jetzt einige versprengte Leute anfangen, diesen wieder Dummheit zu unterstellen – Schwamm drüber.

    «Denkfaul» zu sein ist nicht notwendigerweise dumm. Arbeitet man mit einem Mac, bietet das geschlossene System einen hohen Komfort, aber man muss Einbussen bezüglich Freiheit und Flexibilität in Kauf nehmen sowie häufig einen monetär höheren Beitrag leisten.

    Die Apple-Absatzzahlen zeigen doch eindeutig, dass der Umstieg auf Intel verbunden mit der Möglichkeit, dass Ex-PC-User auf dem Mac auch PC-Anwendunden laufen lassen können, vieles in Bewegung gebracht hat.

    Wer vom PC auf den Mac wechselt um PC-Anwendungen auf dem Mac laufen zu lassen, sollte beim PC bleiben ? es gibt mittlerweile auch PC-Hersteller, die ihre Hardware ansprechend «designen».

  21. Schreibt hier auf dem Blog Peter Hogenkamp
    schrieb am 24. Oktober 2007 um 12:28 Uhr (#)

    «Denkfaul» zu sein ist nicht notwendigerweise dumm.

    Nee, aber im “DAU” steckt dumm drin, sogar im Superlativ.
    Sonst einverstanden – soweit ich das schon beurteilen kann. Mein MacBook ist in der Post.

  22. Schreibt hier auf dem Blog Andreas Goeldi
    schrieb am 24. Oktober 2007 um 12:50 Uhr (#)

    Ach, um noch bei den ueberkommenen Klischees zu bleiben: Das mit der angeblich so geschlossenen Mac-Plattform wird auch nicht richtiger, je oefter man es wiederholt. Teilweise geschlossen sind vielleicht einige (Apple-)Applikationen, aber die Plattform selbst ist ein aeusserst modernes Unix, dem die ganze Welt von Open Source Software in einem Mass offensteht, von dem man auf Windows nur traeumen kann. Wenn man auf beiden Systemen schon mal entwickelt hat, sieht man sehr schnell den Unterschied. Die Flexibilitaet auf dem Mac ist um Groessenordnungen hoeher.

    Das mit der fehlenden Verfuegbarkeit einer richtig guten Blogging-Software auf dem Mac ist fuer mich eigentlich auch ein Raetsel. Ecto ist eigentlich nicht sooo schlecht, aber es laesst sicher viele Wuensche offen.

  23. Schreibt hier auf dem Blog Peter Sennhauser
    schrieb am 24. Oktober 2007 um 13:18 Uhr (#)

    Andreas, ich behaupte nicht, die Plattform sei geschlossen. Ich behaupte, das Angebot und die Auswahl an gängiger Software ist nach wie vor massiv kleiner als das für Windows. Und ich will mir oder jenen Leuten, die mit dem Shortcut “Parallels/Win” und einigen alten Anwendungen umgestiegen sind, nicht vorwerfen lassen, sie seien dumm, nur weil sie ökonomisch denken.

  24. soCram
    schrieb am 24. Oktober 2007 um 16:34 Uhr (#)

    Wenn man mal zehn Applikationen mit je drei Fenstern offen hat, findet man wirklich nichts mehr auf dem Bildschirm.
    Dafür gibt es Witch. Damit kannst du – wie bei Windows – mit einer beliebigen Tastenkombination zwischen offenen Fenstern wechseln.

  25. mds
    schrieb am 25. Oktober 2007 um 15:07 Uhr (#)

    Wenn man mal zehn Applikationen mit je drei Fenstern offen hat, findet man wirklich nichts mehr auf dem Bildschirm.

    Exposé, unter anderem?

    Dafür gibt es Witch. Damit kannst du – wie bei Windows – mit einer beliebigen Tastenkombination zwischen offenen Fenstern wechseln.

    Fürs Wechseln zwischen Fenstern gibt es auf dem Mac [Command]-[

  26. mds
    schrieb am 25. Oktober 2007 um 15:07 Uhr (#)

    (den restlichen Kommentar müsst Ihr Euch selbst zusammenreimen, neuerdings.com hat ihn leider verschluckt!)

  27. Schreibt hier auf dem Blog admin
    schrieb am 25. Oktober 2007 um 15:39 Uhr (#)

    Im Admin-Tool steht er aber genauso.

    Kann es sein, dass Du beim Simulieren des Hotkeys eine besonders spezielle Tastenkombination gewählt hast, die den Rest des Textes verschluckt hat?

  28. ingo
    schrieb am 8. November 2007 um 12:47 Uhr (#)

    Klasse Artikelserie, die mir aktuell sehr hilft, mich eventuell doch für einen Umstieg zu begeistern. Vielen Dank!

    Eine Frage an die erfahrenen User hier. Gilt die problemlose Erkennung von Hardware nur für Apple-Produkte oder auch für “fremde” Hardware. Konkreter Fall wäre der Anschluss eines 30″-Samsung-Monitors an ein Powerbook pro. Würde das problemlos klappen?

  29. MacMacken
    schrieb am 8. November 2007 um 14:19 Uhr (#)

    Eine Frage an die erfahrenen User hier. Gilt die problemlose Erkennung von Hardware nur für Apple-Produkte oder auch für ?fremde? Hardware.

    Letzteres, sofern die entsprechenden Hersteller Mac OS X vollständig unterstützen.

    Konkreter Fall wäre der Anschluss eines 30?-Samsung-Monitors an ein Powerbook pro. Würde das problemlos klappen?

    Nein, mangels «PowerBook Pro» ? an einem MacBook Pro mit Unterstützung für Dual-Link DVI ist es aber möglich. Ob etwaige Hilfsprogramme für die Bildschirmeinstellung von Samsung auch für Mac OS X zur Verfügung gestellt werden, weiss ich hingegen nicht.

  30. ingo
    schrieb am 9. November 2007 um 09:27 Uhr (#)

    Vielen Dank für die Info! Ich meinte natürlich das MacBook Pro.
    Wenn das grundsätzlich möglich ist, werde ich mich mal genauer über den Monitor informieren (SyncMaster 305T). Soll bessere Werte haben, als das Cinema-Display von Apple und ist dabei noch 400 Euro günstiger. Danke für die Hilfe :-)

  31. Westerwaelder
    schrieb am 4. März 2008 um 17:50 Uhr (#)

    Thema (Drucker)Treiber: Ich habe meinen DELL 3110cn an einen neuen iMAC 20 2,4GHz, OS10.5 angeschlossen. alles prima. Direkt erkannt, druckt auch. Nur dass ich keine Farbwahl treffen, keine Folien anwählen kann und sonstige weiterführende Funktionen nutzen kann, davon findet man hier nie etwas. Das gleiche gilt für meinen Scanner HP 4500.

  32. MacMacken
    schrieb am 4. März 2008 um 18:09 Uhr (#)

    @Westerwaelder: Treiber von DELL installiert?

    Die standardmässigen Druckertreiber von Mac OS X unterstützen teilweise nur einen beschränkten Funktionsumfang.

  33. Westerwaelder
    schrieb am 4. März 2008 um 18:13 Uhr (#)

    Das habe ich leider gemerkt. Dies ist ein weiterer Grund warum ich wahrscheinlich auch wieder von meinem MAC trennen werde. So leid es mir tut.
    Ich musste doch mehr Kompromisse eingehen als ich befürchtet hatte.

  34. MacMacken
    schrieb am 4. März 2008 um 18:38 Uhr (#)

    Das habe ich leider gemerkt. Dies ist ein weiterer Grund warum ich wahrscheinlich auch wieder von meinem MAC trennen werde. So leid es mir tut.

    Was hält Dich davon ab, die Hersteller-Treiber mit dem ganzen Funktionsumfang zu installieren?

    Ich musste doch mehr Kompromisse eingehen als ich befürchtet hatte.

    Zum Beispiel?

  35. MacMacken
    schrieb am 4. März 2008 um 18:39 Uhr (#)

    P.S.: Mac, nicht MAC ? ;)

  36. Westerwaelder
    schrieb am 4. März 2008 um 19:58 Uhr (#)

    Ist diese Seite von Apple bezahlt? Schreibt man etwas kritisches wird der Kommentar geblockt uaf gut Deutsch zensiert. Deshalb nur die apple-freundlichen Meinungen?????

  37. Westerwaelder
    schrieb am 4. März 2008 um 20:14 Uhr (#)

    Es scheint so als würden hier apple-kritische Kommentare gelöscht bzw. gar nicht zugelassen. Findet man deshalb nur Mac-Poisitves?????

  38. mds
    schrieb am 6. März 2008 um 17:00 Uhr (#)

    @Westerwaelder: Keine Aufregung! Der Spamfilter hier ist manchmal gar hungrig, aber meiner Erfahrung nach gibt es keine Zensur bei neuerdings.com und den anderen Blogwerk-Blogs ?

  39. Schreibt hier auf dem Blog Wolf-Dieter Roth
    schrieb am 6. März 2008 um 17:01 Uhr (#)

    Spamfilter reagieren nicht auf Apple, aber auf zu heftiges Kommentieren bei älteren Artikeln. Genau das machen Spammer nämlich ständig.

    Wenn man dann auch noch 5x dasselbe postet, ist es ganz vorbei.

  40. robert
    schrieb am 17. April 2008 um 23:58 Uhr (#)

    Gerade shockieren für einen PC User: Dinge auf den Mac funktionieren einfach NICHT.
    Die Installation eines Druckers über Cups ist so ziemlich das letzte und ärgert mich hier seit Tagen. Mal ist er da, mal weck, mal funktioniertes mal nicht.

  41. MacMacken
    schrieb am 18. April 2008 um 08:20 Uhr (#)

    Die Installation eines Druckers über Cups ist so ziemlich das letzte und ärgert mich hier seit Tagen. Mal ist er da, mal weck, mal funktioniertes mal nicht.

    Hast Du den Drucker wirklich installiert? Mac OS X zeigt Drucker zwar nach Möglichkeit automatisch an, installiert sie aber nicht automatisch. CUPS direkt zu verwenden ist übrigens nicht notwendig, man kann die Drucker per GUI via Systemeinstellungen / Drucken & Faxen einrichten.

  42. robert
    schrieb am 18. April 2008 um 09:57 Uhr (#)

    Nun ich hab die Ip vom Drucker angegeben, dann fand er ihn und installierte, aber auch wenn ich jetzt den Status des Druckers abfragen kann, drucken tut er noch lange nicht.
    Das selbe Problem hab ich mit einen Scanner. Die Software ist installiert und dennoch reagiert das Gerät nicht.

    Das Wlan schaltet sich auch nach einer Stunde ab und ich muss mich erneut anmelden.

    Die Schriftglättung ist furchtbar, nicht mit Vista vergleichbar.

    Die Ausleuchtung des LED Hinterleuchteten Monitors viel zu hell und ohne Kontraste, wo kann ich das einstellen?

    Die rechte Umschalttaste funktioniert oft nicht, besonders wenn man nur leicht schräg drauf drückt.

  43. MacMacken
    schrieb am 18. April 2008 um 13:31 Uhr (#)

    Robert, Du bist ein Kandidat für einen Gastbeitrag bei MacMacken! ;)

    Nun ich hab die Ip vom Drucker angegeben, dann fand er ihn und installierte, aber auch wenn ich jetzt den Status des Druckers abfragen kann, drucken tut er noch lange nicht.
    Das selbe Problem hab ich mit einen Scanner. Die Software ist installiert und dennoch reagiert das Gerät nicht.

    Für Probleme dieser Art solltest Du den Support der jeweiligen Hersteller beanspruchen. Wenn Du mir aber verrätst, um was für einen Drucker und was für einen Scanner es sich handelt, kann ich Dir vielleicht auch weiterhelfen.

    Das Wlan schaltet sich auch nach einer Stunde ab und ich muss mich erneut anmelden.

    Was für einen WLAN-Access Point mit welchem WLAN-Standard und welcher WLAN-Verschlüsselung verwendest Du?

    Die Schriftglättung ist furchtbar, nicht mit Vista vergleichbar.

    Daran habe ich auf dem Mac nichts auszusetzen, aber wer sich Microsoft Windows gewohnt ist, muss sich vermutlich umgewöhnen ? interessante Überlegungen zu diesem Thema findest Du unter http://codinghorror.com/b…archives/000885.html.

    Die Ausleuchtung des LED Hinterleuchteten Monitors viel zu hell und ohne Kontraste, wo kann ich das einstellen?

    Was für einen Monitor verwendest Du? Bei den meisten Bildschirmen kann man die Helligkeit und allenfalls auch den Kontrast direkt am Gerät konfigurieren. Für die Helligkeit gibt es darüber hinaus Tasten auf der Apple-Tastatur (F1 und F2).

    Die rechte Umschalttaste funktioniert oft nicht, besonders wenn man nur leicht schräg drauf drückt.

    Sollte die Taste tatsächlich nicht zuverlässig funktionieren, solltest Du Deine Tastatur zur Reparatur bringen ? Du kannst aber natürlich nicht erwarten, dass eine Taste bereits anspricht, wenn man sie «nur leicht schräg» berührt.

  44. robert
    schrieb am 18. April 2008 um 13:52 Uhr (#)

    Also danke für die Tipps… bin ja nicht total unzufrieden, nur ehrlich sollte man halt bei Applegeräten sein und das vermisse ich gewaltig. Kommt schon fast einer Verschwörungstheorie nahe.

    Ok, also:
    Ich hab nen Brother 540CN der über Lan am Wlan Router hängt.
    Mit dem Router hatte ich noch nie Probleme.
    Der Scanner der zum Brother 540CN gehört funktioniert tadellos ist aber mit eigener Software installiert worden.
    Den Drucker selbst hat OsX nicht gefunden, ich musste erst die IP angeben damit er ihn entdeckt. Ich hatte auch sonnst keine Drucker in der Auswahlliste, was seltsam ist. Noch nichtmal den AcrobatPDF writer.
    Alle Treiber sind installiert, hab ich selbst nochmal wiederholt zur Sicherheit.
    Momentan zeigt er mir den richtigen Drucker an, auch den Füllstand der Patronen etc. Wenn ich Drucke warte ich ewig und es kommt nix.
    Wie gesagt, unter Window nie Probleme gehabt, weder über Lan oder Wlan.
    Brother internetseite übrigens auch keine Hilfe.

    Helligkeit
    Ich hab ein neues MacBookPro mit HD Auflösung. Naja, es ist besser als das alte, aber die Qualität von Monitoren bei Apple ist wohl eher ein Witz. Auch hier ärgern mich die Zeitschriften. C’t schreibt: ‘..für eine Laptop ein guter Monitor’ Naja, wenn man sonst nur die Ramschware kennt und das vor einen Jahr…
    Kontrast finde ich nicht?

    Die Tastatur.
    Nun, auch hier vergleiche ich. Ich hatte vorher einen Dell, der fast die gleiche Tastatur hatte. Hinsichtlich Plastik und Anschlag. Davor aber einen Sony und das ist wohl kein Vergleich. Auch hier verbaut Apple billig Produkte.. Finde die Tasten vom Air wesentlich besser.

    Wlan.
    Was hat die Verschlüsselung mit den automatischen Abmelden zu tun? Handelt es sich hier nicht eher um ein bewußtes zurücksetzen der Software. Immerhin ist meine IP dann verschwunden (DHCP). Zu dem geschieht das fast immer nach 1 Stunde im Betrieb.

  45. rollinger
    schrieb am 16. Mai 2008 um 11:22 Uhr (#)

    Mit welchem Windows vergleichen Sieeigentlich. Also wenn ich etwas neues installiere, muß ich den Rechner auch nicht neu starten. Wenn ich meinem WIndows alle Treiber mit draufpacke wird auch heir schon der richtige dabei sein. Die Frage ist , will ich das? WIll icheinfach mit einem x beliebigen Netz ohne Rückfrage verbunden werden.
    Diese Iconleiste sieht erbärmlich hässlich aus. Kann man auch in Windwos haben, aber aus dem Alter bin ich wohl raus.

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