Sooloos - bis zu 3TB Speicher für Ihre Soundfiles

Damian Amherd, 9. Oktober 2006 13:35 Uhr, 4 Kommentare Kommentare

Sooloos ist ein Soundsystem jenseits von Gut und Böse und kostet auch dementsprechend viel.

sooloosVor einigen Wochen haben wir ja über Sonos berichtet. Kurz zusammengefasst: bei Sonos kann man die auf der Harddisk des Computers gespeicherten Musikfiles in beliebig vielen Zimmern abspielen. Alternativ kann man die Files auch von einem NAS beziehen. Wem das zu amateurhaft ist, kann sich als Alternative ein Sooloos (ob diese Namensgebung wohl Zufall ist) zulegen. Dieses Soundsystem bietet eine Kapazität von 1, 2 oder 3 Terabytes (!) und hat nicht einen einzigen Lüfter eingebaut, so dass der Musikgenuss nicht etwa durch irgendwelches Lüfter-Surren gestört werden könnte.

sooloos3Sooloos besteht aus drei verschiedenen Komponenten. Die “Store Series” ist für die Datenspeicherung verantwortlich und bietet, wie bereits oben erwähnt, eine Kapazität von 1, 2 oder 3TB. Sollte das mal nicht ausreichen (also bitte…), kann die Kapazität natürlich erweitert werden. Die Geräte der “Source Series” stellt man sich ins Wohnzimmer, Schlafzimmer etc. und kann so Musik geniessen. Die Homepage von Sooloos ist aber äusserst dürftig, wenn es um technische Daten geht. Eine Ausgangsleistung oder so ist nirgends zu finden. Ferner ist auch nicht bekannt, wie viele Lautsprecheranschlüsse vorhanden sind. Als drittes Element sind die Gadgets der “Control Series” aufzuführen. Das ganze Soundsystem kann man entweder mit dem control:one (mit 17 Zoll Farbscreen), dem control:micro (7 Zoll Farbscreen) oder dem control:remote (Funkfernbedienung) steuern.

sooloos4

Soundfiles kann man entweder selbst rippen oder beim Kauf des Systems gleich dazukaufen. Sooloos rippt dann die gekauften CDs (inkl. Covers etc) und versendet sie zusammen mit dem Soundsystem. Auf Wunsch übertragen sie sogar alle CDs welche zu Hause rumstehen auf das Sooloos. Nebst einzelnen CDs sollen auch ganze Packages à la “Cool Jazz” oder “Essential Classics” im Angebot sein. Da der Online-Shop aber noch nicht online ist, kann man noch nicht sagen, wie gross das Angebot ist. Ebenfalls möglich sind “Subscriptions” also Abonnemente, mit welchen man jeden Monat die neusten Hits eines Genres nach Hause geschickt bekommt. Damit im Falle eines Disk-Ausfalls nicht gleich alle Musikfiles hopps sind, werden alle Dateien automatisch gespiegelt (RAID 1).

sooloos2Alle Soundfiles kann man mit “Moods” - einer Art Tags - versehen, wodurch man in jeder Situation die passende Musik parat hat. Musik wird von Sooloos aus verlustfrei gespeichert (keine Infos bezüglich Format), wodurch auch die grössten HiFi-Kenner befriedigt sein sollten. Wenn man einen PC an Sooloos anhängt, kann man die auf dem Soundsystem gespeicherten Daten auf einen iPod übertragen. Hoffentlich werden die Dateien dann konvertiert bzw. in eine niedrigere Bitrate umgewandelt. Auch in Zeiten von 80GB-iPods möchte nicht unbedingt verlustfrei gespeicherte Soundfiles auf meinem iPod haben.

Dass dieser Spass nicht ganz billig ist, dürfte wohl klar sein. Bei Sooloos findet sich keine Preisangabe, OhGizmo! spricht aber von $12′000 als Einstiegspreis. Aber jetzt mal ehrlich: wer braucht so was? Sooloos dürfte sich mit solchen Preisen wohl wirklich nur im absoluten Top-Segment der Ultra-Reichen bewegen, denen es egal ist, wieviel sie für eine Spielerei bezahlen. Einen so grossen Added-Value zum Sonos mit NAS (oder auch zum simplen CD-Player) sehe ich hier nicht. Aber eben, jedem das seine …

Weiterführende Links:
Sooloos

[via OhGizmo!]

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4 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Björn

    schrieb am 9. Oktober 2006 um 15:06 Uhr (#)

    Bitte in Zukunft bei einem solchen Beitrag zuerst den potentiellen Preis nennen. Sonst läuft einem das Wasser unnötig im Mund zusammen. Mann, ich hab’ mich so auf das Ding gefreut, und dann stehen da 12K… ;o/

  2. Peter Hogenkamp

    schrieb am 9. Oktober 2006 um 15:11 Uhr (#)

    Super Idee, Björn. Am besten mit so einer Abfrage am Anfang, wo man den eigenen Kontostand eingeben kann, und unter 10′000 (Währung egal, Lire gibt’s ja nicht mehr) werden die Beiträge mit teurem Zeug gar nicht angezeigt.

  3. WZ

    schrieb am 16. September 2008 um 16:10 Uhr (#)

    was meint der Autor denn mit einen “added value” sehe ich hier nicht ?
    Schreibt doch den ganzen Text gleich in Englisch, dann müsst ihr nicht nach den deutschen Worten suchen.
    z.K. (zum kotzen)

  4. Peter Sennhauser

    schrieb am 16. September 2008 um 19:48 Uhr (#)

    Äh, Lieber z.K.: das Datum des Postings ist Dir auch aufgefallen, richtig?


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