Deonet Tapeless Backup System im Test - Teil 1:
Auspacken und Installation

Damian Amherd, 26. September 2006 14:57 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Mit dem Backup System von Deonet werden Festplatten automatisch gespiegelt.

Links zu Teil 2 und Teil 3.

DeonetDas Tapeless Backup System gibt es in einer internen Version zum Einbau in ein Computergehäuse und einer externen Version mit USB und External-SATA Anschlüssen. Beide sind mit zwei Festplatten-Steckplätzen augestattet, welche dank Schubladen einfach ausgetauscht werden können. Das “Backup” geschieht über RAID 1 (Mirroring), sprich jede Aktion (Schreiben/Löschen) wird automatisch auf beiden Festplatten durchgeführt. Jedoch gilt es hier anzumerken, dass es sich nicht um ein Backup System im eigentlichen Sinn handelt, da durch das Mirroring-Verfahren versehentlich gelöschte Dateien und Ordner automatisch auf beiden Festplatten gelöscht werden. Schauen wir uns aber mal an, wie einfach das System zu installieren ist.

Nebst dem eigentlichen System sind 3 Harddsik-Schubladen, eine CD mit Manual und Überwachungsprogramm sowie die benötigten Kabel im Lieferumfang enthalten. Die Festplatten sind separat zu kaufen. Da die interne Version zwei 5.25 Zoll-Schächte belegt, mussten wir zuerst unser DVD-Laufwerk ausbauen. Dann bauten wir unsere Festplatte aus dem PC aus (schliesslich sollen die bereits gespeicherten Daten ja gespiegelt werden):

CIMG1702

Die HD wird dann in einer Festplatten-Schublade festgeschraubt, so dass sie einfach ins Deonet Tapeless Backup System eingeschoben werden kann:

CIMG1714

CIMG1703

Die zweite Schublade lassen wir für den Moment leer und widmen uns nun der Verkabelung. Zuerst gilt es, eine zweite serielle Schnittstelle (RS-232) einzubauen und diese mit dem bereits installierten seriellen Port zu verbinden (schwarzes Kabel):

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Im Inneren geht ein Kabel von der Rückseite der neu eingebauten seriellen Schnittstelle an das Tapeless Backup System. Ferner versorgen wir dieses mit Strom und schliessen es an die SATA Ports auf dem Mainboard an.

CIMG1708 CIMG1705

In den Computer eingebaut sieht das Tapeless Backup System nun so aus:

CIMG1710

Jetzt kann man den Computer starten. Zur Erinnerung, zur Zeit ist nur unsere bisherige Fesplatte im System, was man auch auf dem Display ablesen kann:

CIMG1711

Nach dem Booten erkennt Windows automatisch das Tapeless Backup System. Man benötigt also keine CD oder dergleichen. Jetzt kann man eine zweite Festplatte (welche mindestens gleich gross sein muss wie die erste) in das System schieben:

CIMG1715

Diese wird vom Tapeless Backup System erkannt. Daraufhin wird automatisch der Mirroring-Vorgang gestartet. In unserem Test dauerte das Mirroring für eine 80GB Harddisk gut 30 Minuten. Den Fortschritt kann man entweder auf dem Display:

CIMG1716

oder mittels des einfach zu installierenden Überwachungsprogramms “Deonet Tapeless Backup Manager” ablesen:

Deonet 1

Die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Systems werden wir nun eingehend testen. Nächste Woche folgt dann ein Post über unsere Erfahrungen sowie eine Diskussion, für wen ein solches Backupsystem von Nutzen sein könnte.

Das Deonet Tapeless Backup System wurde uns freundlicherweise von Brack Electronics zur Verfügung gestellt und ist dort für CHF 369.- (also ca. ?230) erhältlich.

Weiterführende Links:
Deonet
Brack Webshop

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2 Trackbacks

  1. neuerdings.com » Blog Archiv » Deonet Tapeless Backup System im Test - Teil 2: die Recovery Box
    (5. Oktober 2006 21:08)
  2. neuerdings.com » Blog Archiv » Deonet Tapeless Backup System im Test - Teil 3: Fazit
    (16. Oktober 2006 21:33)

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