CyberDrive NMD 35 leider vom vorherigen Benutzer verstellt

Peter Hogenkamp, 2. September 2006 07:00 Uhr, 13 Kommentare Kommentare

Update vom 25. Oktober 2006: Das CyberDrive NMD 35 konnten wir leider Anfang September an der IFA nicht gescheit testen, denn ein vorheriger Benutzer hatte es offenbar so verstellt, dass wir nichts eingeben konnten. Die Firma hat uns jedoch inzwischen ein Testgerät zur Verfügung gestellt, das gut zu bedienen ist und im Moment von verschiedenen Usern getestet wird. Einen ausführlichen Testbericht werden wir demnächst hier veröffentlichen.

Peter Hogenkamp
CyberDrive NMD 35Besser gut gelaunt ankommen mit CYBER DRIVE, wirbt die Firma auf ihrer Website.

Nach einem kurzen Besuch am Stand sind wir da nicht mehr so sicher, denn wir wären überhaupt nicht angekommen, denn das CyberDrive NMD 35 kam uns leider völlig unbedienbar vor.

CyberDrive NMD 35Als wir ankamen, stand das Gerät auf “10115 Berlin, Kurfürstenstrasse”. So weit, so gut. Uns gelang es allerdings in fünf Anläufen nicht, eine andere Adresse in Berlin einzugeben - das System liess immer nicht nur “Berlin” drin, sondern auch die Postleitzahl “10115″, und unter der gab es den “Mexikoplatz” nicht, zu dem wir eigentlich fahren wollten. Sehr merkwüdig. Zugegeben, wir haben nicht nach der Bedienungsanleitung oder der Demo-CD oder nach der Schulung gefragt, aber wir wollten ja auch nur eine Adresse eingeben, und mit der vorhandenen Navi-Erfahrung von PDAs und festeingebauten sollte das doch gelingen.

CyberDrive NMD 35Am Ende haben wir einfach nur irgendwas gehämmert und wollten dann wenigstens zur schon eingegebenen “Kurfürstenstrasse” — aber das durften wir auch nicht, denn mehr als 40 km darf man nicht zu Fuss gehen. Wie man dem System sagen könnte, dass man zur Not auch mit dem Auto zu fahre bereit wäre oder dass wir derzeit vermutlich deutlich weniger als 40 km weit weg sind, haben wir dann nicht mehr ausprobiert.

Fazit: Auch beim Navi unbedingt auf die Usability achten und am besten vor dem Kauf in die Hand zu nehmen und rumprobieren - anstatt sich nur auf euphorische Reviews von Bloggern zu verlassen, die sich freuen, dass man mit dem Gerät auch MP3s hören kann…

Update vom 6. Oktober 2006: Es liegt eine Stellungnahme der Firma Cyberhome vor, die sich erklären kann, wie es zu diesem Zustand des Geräts kommen kann, irgendwie sei das Gerät in einem falschen Modus gewesen. Ich konnte es am Telefon natürlich nicht nachvollziehen. Ich habe der Firma mehrfach angeboten, mir ein Testgerät zu schicken oder mir einen Händler zu nennen, bei dem ich das Gerät etwas ausführlicher anschauen kann. Ich habe kein Problem damit, meine Meinung zu revidieren. Nur kann ich sie schlecht revidieren, weil jemand mir per Mail und am Telefon sagt, dass ich falsch liege.

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11 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Pinky

    schrieb am 11. September 2006 um 14:39 Uhr (#)

    War auch da fand das Gerät gut!

    Kann die obene beschriebenen Probleme nicht nach vollziehen!

    Man sollte bedenken das man nicht der einzige ist der an dem Gerät rum spielt wer weiß was der Vorgänger da eingestellt hatte…

  2. Peter Hogenkamp

    schrieb am 14. September 2006 um 22:21 Uhr (#)

    Sowas kann natürlich immer mal passieren — das täte mir leid, aber so ist das Leben, manchmal hat man Pech, und es geht ausgerechnet beim Test, von dem berichtet wird, alles schief.

    Für mich sah es nicht aus, als hätte der Vorgänger irgendwas ganz Komisches gemacht, sondern der wollte einfach nach irgendwohin in Berlin und wir nach irgendwo anders, und wir haben es einfach nicht hinbekommen.

  3. netguardian

    schrieb am 8. Oktober 2006 um 12:56 Uhr (#)

    Als Besitzer des CD NMD 35 kann ich nur schreiben, das die Bedienung ebenso einfach und intuitiv ist, wie bei jedem anderen Navi mit MapGuide-Software. (logisch, oder?)

    Ectl. kann man Eure Worte ja auch anders auslegen, als schlechtes Testergebnis für den Tester! ;)

  4. netguardian

    schrieb am 8. Oktober 2006 um 14:18 Uhr (#)

    Was mir gerade bei eurem letzten Bild auffällt:

    Diese Fehlermeldung kommt, wenn man im Setup als Beförderungsmittel die eigene Füße vorwählt. In diesem Fall berechnet die M&G-Software nichts, was über 40 km hinausgeht.

    Klarer Bedienungsfehler!!!

  5. Peter Hogenkamp

    schrieb am 8. Oktober 2006 um 17:28 Uhr (#)

    Hallo Netguardian,
    danke für die Kommentare.

    Zum ersten: Die Diskussion “Ist die Technologie schlecht oder der Bediener zu dumm?” ist uralt. Habe in einem völlig anderen Kontext schon mal darüber geschrieben. Du bist offenbar vom
    Fach (”M&G-Software” - ich weiss gar nicht, was das heisst). Ich nicht, ich bin reiner Anwender. Aber ich würde erwarten, dass zwei Leute mit recht viel Navi-Vorkenntnissen ein solches Gerät spontan bedienen können und auch eine Fehleinstellung des Vorbenutzers zumindest bemerken. Aber das ist letztlich Ansichtssache.

    Zum zweiten: Aber vom ICC zum Mexikoplatz bzw. zur Kurfürstenstrasse sind es nur 18 bzw. 15 km - deswegen habe ich das auch nicht verstanden.

    Gruss, Peter

  6. netguardian

    schrieb am 9. Oktober 2006 um 15:03 Uhr (#)

    Vom Fach eher nicht - eher ein User, der das Gerät nun mal fast jeden Tag bedient.

    Was den Mexico-Platz betrifft: Das Gerät dürfte innerhalb der Messehallen kaum den Satellit empfangen. Dann nimmt es die letzte Position, die er empfangen hat. Wie jedes andere Navi, welches ich in meinem Aussendienstfahrzeug hatte, auch.

    Das Menü, in welchem Ihr Probleme hattet, sieht mir nicht so aus wie das, in das ich meine Ziele eingebe. Ich kann jetzt vom Schreibtisch aus nicht nachvollziehen, wo Ihr da gelandet seit, jedenfalls nicht an der richtigen Stelle.

    Ein Navi sollte sicherlich intuitiv bedienbar sein, ist aber kein Feuerlöscher. Es ist m.E. schon zumutbar, das man ein Mindestmaß an Infos benötigt, um sich mit einem solchen Gerät zurecht zu finden.

    Mir ist eine Bewertung des Gerätes im Grunde egal, ich hab ja schon eins. Würde ich aber, aufgrund des obigen Nonsens, von einem Kauf dieses, in meinen Augen recht guten Gerätes, abgehalten werden, stösse mir das schon sauer auf.

    Wenn man so überhaupt keine Ahnung von Navis hat, sollte man evtl. auf eine Bewertung, erst recht auf solch derbe Töne verzichten.

    Die Kommunikation mit der Herstellerfirma auf Blogwerk (jetzt hier verlinkt)stösst mir ebenfalls sauer auf. Ich kann den Standpunkt des Herstellers sehr gut verstehen. Würde ich eine Beurteilung der, von mir vetretenen, Produkte vergleichbar entdecken, würde ich ähnlich handeln. Ich kann aus Euren Beurteilungen über den Vorgang eine gewisse Süffisanz herauslesen. Ist es Euch so wichtig, wichtig zu sein?

  7. Peter Hogenkamp

    schrieb am 9. Oktober 2006 um 15:07 Uhr (#)

    Hallo Netguardian,

    ich kann keine neuen sachlichen Argumente in Deinem Kommentar entdecken, auf die ich antworten könnte.

    Schöne Grüsse
    Peter

  8. netguardian

    schrieb am 9. Oktober 2006 um 15:12 Uhr (#)

    Was mir gerade so auffällt:

    Zitat aus dem Blogwerk-Text:
    “Unseren inzwischen fünf Wochen alten Artikel hat just heute jemand mit dem programmatischen Namen ?Netguardian?, also wohl ein Hüter der guten Sitten im Netz, kommentiert. Dabei hat er sich etwas in Rage geschrieben. Der erste Kommentar von 12.56 Uhr endet noch mit einem Smilie, der zweite um 14.18 Uhr schon mit drei Ausrufezeichen und im dritten Kommentar zu einem anderen, viel älteren Beitrag (aber in der Kategorie Navigationssysteme direkt darunter), von 14.27 Uhr bin ich schon ein zynischer Wort-Akrobat ohne jede Erfahrung. Lustig, der Tchibo-Beitrag ist doch völlig harmlos, dort geht es nur um die altbekannte Preisdifferenz CH-DE und um den Werbetext im Newsletter. Natürlich kann es Zufall sein, dass jemand ausgerechnet heute diese Beiträge gefunden und sich über sie geärgert hat. Oder auch nicht, das weiss ich nicht.”

    Also bitte, Leute!

    Geht Ihr so mit Euren Usern um, das Ihr versucht, Nicks zu verballhornen? Was ist das für ein Stil?

    In was für ein Nest habe ich mit meinen Komentaren gestossen?

    Bevor ich hier weitere Paranoia oder sonstige ausufernde Gefühle oder psychische Störungen verursache, ziehe ich mich mit diesen Worten des Protestes lieber zurück.

    Wer bloggt, sollte auch Kritik ertragen. Ihr teilt scheinbar aus, ohne einstecken zu können. Kritik äussert auch Interesse an Eurem Tun, denkt mal drüber nach. An beidem habe ich, für meinen Teil, hier kein Interesse mehr.

  9. Peter Hogenkamp

    schrieb am 9. Oktober 2006 um 15:16 Uhr (#)

    “Mit Verballhornung bezeichnet man die Verfremdung von Schreibweisen, so dass das Resultat einen anderen Sinn ergibt. Dies erfolgt oft mutwillig zu parodistischen Zwecken.” Quelle: Wikipedia.

    Trifft hier nicht zu.

  10. Peter Hogenkamp

    schrieb am 9. Oktober 2006 um 15:19 Uhr (#)

    Eins noch, Netguardian: Verballhornt oder nicht, wer anonym kommentiert, der ist von vornherein schon in einer moralisch total überlegenen Position. Die kann und sollte man dann natürlich auch weidlich ausschlachten.

  11. netguardian

    schrieb am 9. Oktober 2006 um 15:19 Uhr (#)

    Unabhängig von der Wortwahl dürftest Du wissen, was ich gemeint habe. Dein Kommentar ist mir aber auch so Ausdruck genug.

    Kopfschüttel und wech.


2 Trackbacks

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    (8. Oktober 2006 16:55)
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    (14. November 2006 22:53)

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