Wer baut die heissesten Notebooks? Dell!

Andreas Göldi, 22. Juni 2006 01:48 Uhr, 3 Kommentare Kommentare

Dass Dell-Laptops gelegentlich (wie die Produkte anderer Hersteller übrigens auch) ein paar Qualitätsprobleme haben, dürfte allgemein bekannt sein. Was aber dieser Tage an einer Konferenz in Japan passiert ist und von einem der Teilnehmer verdankenswerterweise dokumentiert wurde, hat wortwörtlich einiges an Sprengkraft:

Während der Konferenz fing ein Dell-Laptop spontan an zu brennen. Während etwa fünf Minuten kokelte das Gerät nicht etwa still vor sich hin, sondern produzierte mehrere Explosionen und eine grosse offene Flamme. Der unglückliche Besitzer sass zum Glück nicht gerade am Gerät, verletzt wurde niemand (ausser dem Laptop natürlich).

Dieser Fall scheint doch irgendwie ein Beweis dafür zu sein, dass die von Handy-Herstellern gern verbreiteten Horrorgeschichten um explodierende Billig-Akkus einen wahren Kern haben könnten. Und Rückruf-Aktionen wie die kürzlich erfolgte von Dell sollte man offensichtlich sehr, sehr ernst nehmen.

Um fair zu sein: Rückrufaktionen für brandgefährdete Akkus gab es in letzter Zeit von fast allen grossen Herstellern. Da fragt man sich doch, ob man sich nicht lieber einen Feuerlöscher als Notebook-Zubehör anschaffen sollte.

(via Inquirer / BuzzMachine)

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3 Kommentare

  1. Milos
    schrieb am 22. Juni 2006 um 14:05 Uhr (#)

    Wahnsinn! Kann ich fast nicht glauben. Kaum vorzustellen was passieren würde, wenn sowas bei der Arbeit passiert. Schrecklich.

  2. Schreibt hier auf dem Blog Gian Massüger
    schrieb am 22. Juni 2006 um 18:29 Uhr (#)

    Hab’ die Story gelesen. Eindrückliches und zugleich beängstigendes Szenario. Jedoch finde ich Kommentare à la “It is only a matter of time until such an incident breaks out on a plane” ein wenig übertrieben.

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