Im Test:
Synology DiskStation DS-106e - Teil I
Wie schon verschiedentlich angekündigt, wollten wir schon seit einiger Zeit die Synology DiskStation DS-106e (US-Site, abgespeckte CH-Produktwebsite) testen. Die DS-106e ist von Haus aus eigentlich ein “NAS” (Network Attached Storage), also ein Nur-Speicherlaufwerk, das direkt im Netzwerk hängt und nicht einen ganzen Server dranhängen hat, den man eigentlich nur als Festplatte nutzt. Aufgrund der vielen Features der DS-106e ist sie aber eigentlich doch wieder so etwas wie ein richtiger Server für zuhaus oder fürs KMU-Büro - nur sieht sie nicht so aus und kostet auch nicht soviel (ab 230 Euro plus Festplatte).
Habe sie heute ausgepackt und angeschlossen. Das ganze war eine Sache von unter 15 Minuten, daher ist es auch hier schnell im Wort und vor allem Bild nachgestellt.




Eigentliche Treiber braucht es nicht, die DiskStation ist nach dem Einschalten sofort im Netz, aber natürlich gibt es trotzdem viel zu konfigurieren. Nach Einlegen der CD startet daher eine Software.

In drei Schritten wird noch einmal gezeigt, wie die DiskStation anzuschliessen war, denn laut beiliegender Bedienungsanleirung musste man das schon vorher machen:




Nach kurzer Suche wird die DiskStation im Netz gefunden:

“1 DiskStation gefunden” ganz unten ist die wichtige Information. “Das System wurde deinstalliert” ist etwas missverständlich, denn es war ja noch kein System installiert.
Man kann zwischen “Setup per Mausklick” (soll wohl “Quick Setup” oder so heissen, also dass die Defaults übernommen werden) und “Schrittweises Setup” entscheiden. Wir nehmen schrittweise:





Soweit die Voreinstellungen, die offenbar noch lokal stattfanden. Nun werden sie übertragen, und die Festplatte wird formatiert. Das Tool hält uns gut auf dem Laufenden, was es gerade macht:


Bingo:

Z: ist schon “gemapt” (d.h. ist als Windows-Laufwerk so benannt für den Zugriff auf die neue Festplatte). 300 leere GB gähnen einen an und wollen gefüllt werden. Verdoppelung der Speicherkapazität im Haushalt in einer Viertelstunde. Ein gutes Gefühl.
Fazit: Prima, einfacher geht es wirklich nicht. Bis auf ein paar Grammatik-Fehler bei den Übersetzungen perfekt.
Das war allerdings nur die NAS-Funktion. Den eigentlichen Appeal des Geräts machen ja die sexy Features wie Webserver, FTP-Server, automatisches Backup lokaler Festplatten, Zugriff via extern, MySQL, PHP (eigentlich müsste man auch einen WordPress-Blog unmittelbar aufsetzen können) etc. etc. aus, und die sind alle noch nicht konfiguriert. Dazu mehr im nächsten Teil.
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22 Kommentare zu diesem Artikel
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Dirk
Sehr interessant, der Artikel! Würde gern noch anmerken, dass das Teil auch mit Mac OS zu laufen scheint. In den Spezifikationen steht’s auf jeden Fall als “suported client”. Bleibt nur die Frage, ob man die DiskStation auch ohne Windows Computer im Haushalt einrichten kann. Hat jemand dazu näheres?
Peter Hogenkamp
Hallo Dirk,

danke für den Kommentar. Für mich als Mac-Outsider sieht’s eindeutig so aus, als könntest Du das Ding auch ohne Windows-PC zum Laufen kriegen. Nicht nur wegen des Mac-Klebers auf der Packung, sondern vor allem wegen des Inhalts der Installations-CD:
Und sobald mal der Client mit dem Setup durchgelaufen ist, ist ja eh alles TCP/IP und HTTP.
Gruss, Peter
Dirk
Aha, das sieht gut aus! Vielen Dank!
Pascal
Hallo Dirk
Ich habs mal für einen Kunden in einer gemischten Umgebung aufgesetzt. Installiert hab ichs zwar unter Windows, aber die Shares sind auch unter Mac zu erreichen. Und die CD läuft auch im Mac, wie es der Inhalt vermuten lässt.
Gottardo Pestalozzi
Als Importeur der Synology-Produktelinie können wir bestätigen, dass es keinen Windows-PC braucht, um die Disk Station aufzusetzen. Das einzige, was nicht unter Mac läuft, ist das mitgelieferte Backup-Programm (DS Data Replicator).
rst
Wollte das Gerät nach Anleitung zurücksetzen, also 2 x innerhalb von 10 sek Resetknopf. Nach dem zweiten Reset kommt aber nicht wie vorgegeben 3x Signalton sondern nur einmal und es erfolgt auch kein Reset. Kann mir jemand helfen. Möchte den Werkzustand zurücksetzen und meine gespeicherten Dateien erhalten, im Gegensatz zum Softreset im Assistenten.
viele Grüße und Danke
RST
Peter Hogenkamp
Hallo RST
Ich habe mich leider seit dem Aufsetzen noch nicht näher mit dem Gerät befasst. Muss das dringend mal machen und werde dann auch wieder posten. Deine Frage kann ich aber leider nicht beantworten.
Gruss, Peter
rst
Hallo Peter,
danke für die Info, hab komplett zurückgesetzt. Dadurch natürlich alle Dateien gelöscht.
Andere Frage, habe testweise meine HP in den WEB-Ordner gestellt, die Freigabe für Guest auf “nur lesen” gestellt. Ich kann von meinen PCs aus über die Internetadresse zugreifen. Fremde PCs aber nicht. Vermute noch ein Freigabeproblem, aber wo? Bin für jeden Tip dankbar. Ich habe das DS 106 ohne “e” ist eigentlich ein Traum…
Gruß und Danke
rst
hat sich erledigt, war ein Freigabeproblem.
ferrari3003
Hallo,
welchen Port musstest du denn Freischalten bzw. Mappen?
DAnke im Voraus.
Gruß
dolby
Interessanter Artikel, nur schade ist, dass keine Geschwindigkeitsmessung gemacht wurde, denn dies ist für mich ein relevanter Punkt für ein Kauf eines solchen Produkts. Trotzdem Danke für Deine Bemühungen.
Shark
Wo findet sich Teil 2?
Peter Hogenkamp
Shark: Den hab ich eben nie gemacht. Bisher.
TomTom
Hallo Peter,
ich will die Synology DiskStation 106e oder 106j als kleine Backup-Lösung für unser Büro anschaffen, schwanke aber zwischen den beiden wegen des Lüfters bei 106e. Mein Grundsatz: Jeder Lüfter macht Krach und nervt!
Wie sind deine Erfahrungen mit dem “Lüfterbelasteten” 106e. Stört bzw. nervt der oder handelt es sich bei dem Exemplar eher um einen “Leisebläser”, der sich auch nur bei Bedarf flüsternd einschaltet?
danny
Betreffend Backuplösung auf dem Mac könnte man auch ein Script basteln oder einfacher mit Automator =)
Ich habe mal irgendwo gelesen das man den Lüfter auch wechseln kann, dazu muss aber das Teil halt geöffnet werden. Allgemein ist es ja so: Je kleiner der Lüster, desto mehr Krach macht er =(
Nam
kommt irgendwann auch noch ein TEIL 2?
Peter Hogenkamp
Ähm. Ja. Gute Idee.
Bin gerade in den Ferien, aber dann mache ich mal was.
Nam
lss dir ruhig Zeit…
keine Hektik
mich würden vorallem seine Torrent Eigenschaften und Streaming Fähigkeit interessieren
Peter Hogenkamp
Puh, da muss ich mich aber sicher anstrengen…
Nam
lass dir ruhig zeit^^
David
hab mir nun auch die synology DS-106e gekauft (ca. 165? in Hong Kong beim offiziellen Synology Vertreter - auch wenn der Verkaufsladen nicht umbedingt danach aussah), und ohne Probleme in die Schweiz importiert :)
die Photostation (mit neuster firm-ware) ist wirklich ein traum! funktioniert tadellos und auch übers internet schön schnell.
frage an euch:
wenn ich meine musik auf dem internet zugänglich machen möchte, damit ich z.B. auch vom Büro aus auf meine Songs zugreifen kann, wie muss ich das machen? einfach das FTP in der DS konfigurieren und port-forwarding von port 21 im router? oder geht das auch anders? könnte ich nicht einfach einen freigegebenen ordner (z.B. “music”) von irgendwo her als netzwerklaufwerk mounten / verbinden?
Danke!
übrigens:
der BT-Download Client funktioniert auch wie geschmiert :)
David
übrigens:
benutze die station mit meinem macbook pro.
im büro habe ich einen windoof-pc
aber das sollte ja keine rolle spielen, denke ich