OQO:
Von führenden Geheimagenten empfohlen

Andreas Göldi, 11. Mai 2006 20:28 Uhr, 0 Kommentare Kommentare

Der kürzlich hier getestete Minatur-PC OQO Model 01+ macht Filmkarriere: In der neuen Krach-Bumm-Päng-Komödie “Mission:Impossible 3″ wird der OQO von Oberheld Ethan Hawke (wie immer virtuos gespielt von Tom Cruise unter Aufbietung seiner sämtlichen 2 1/2 Gesichtsausdrücke) genutzt, um Sicherheitskameras im Vatikan zu hacken.

Glücklicherweise scheint auf dem Gerätchen dabei nicht wie üblich Windows XP zu laufen, sondern irgendein, na ja, Geheimagenten-Betriebssystem. Sonst hätte das wohl auch zu lange gedauert mit dem Hacken….

Es ist auch nicht ganz klar, ob der OQO dort als bezahltes Product-Placement erscheint, weil die sonst übliche Wir-halten-drei-Sekunden-lang-das-Logo-in-die-Kamera-Sequenz fehlt. Ist auch irgendwie plausibel: Wenn der gute Ethan durch Kanäle kriecht und trotzdem einen PC mitnehmen muss, was soll denn anderes als ein OQO geeignet sein? Nur komisch, dass Ethan dabei erfolgreich das Ethernet-Kabel in den USB-Port des OQO steckt. Muss ich auch mal ausprobieren.

Positiv zu vermerken ist übrigens, dass Hollywood-Screendesigns für Computersequenzen inzwischen etwas weniger lächerlich geworden sind. Die kindischen Animationen und “Access denied”-Meldungen in 72-Punkt-Schrift, die früher immer gezeigt wurden, sind inzwischen durch wenigstens etwas realistischere Displays ersetzt worden.

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