UMPC/Origami:
Verrisse, so weit das Auge schaut
Diese Woche wurden offenbar die ersten Exemplare des Q1, des Ultramobile PCs von Samsung, an Fachjournalisten zu Testzwecken ausgeliefert.
Die resultierenden Artikel dürften ziemlich schmerzhaft für Microsoft und die UMPC-Hardwarehersteller sein: Bei den Kritikern fielen die UMPCs (Codename “Origami”) sang- und klanglos durch. Besonders unschön: Ausgerechnet das Wall Street Journal und die New York Times, die beiden bedeutendsten amerikanischen Zeitungen, publizierten am gleichen Tag üble UMPC-Verrisse.
Walter Mossberg, Testerlegende beim Wall Street Journal, nennt den UMPC “so deeply flawed in key respects that it amounts to little more than a toy for techies”. Immerhin, könnte man sagen, gesteht er dem ganzen noch einen Unterhaltungswert für Gadget-Freaks zu. Aber nett gemeint war dieses Urteil wohl nicht.
Die New York Times schreibt, dass Microsoft zwar das “wer”, “was”, “wann” und “wo” des UMPC beantwortet, aber leider nicht das “warum” — warum man sich so einen tastaturlosen Klein-PC kaufen soll. Der UMPC sei ein Kompromiss zwischen einem Laptop und einem PDA, meint die NYT, aber leider vereine er die schlechtesten Eigenschaften beider Welten: Das unpraktische Benutzerinterface der PDAs mit der schlechten Batterielebensdauer und den hohen Preisen der Laptops.
Tja, Kritiken dieser Art dürften die UMPC-Verkaufszahlen wohl nicht gerade in den Himmel steigen lassen. Aber das kennt Microsoft ja schon vom Tablet PC…
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