Origami-Hype:
Derzeit noch viel Verwirrung, morgen hoffentlich die Auflösung

So langsam festigt sich die allgemeine Meinung, dass es sich bei Microsofts geheimnisvollen Origami-Projekt und Intels “Ultra Mobile PC” (UMPC) um ein und dasselbe Konzept handeln muss, nämlich um tragbare Kleinst-Windows-Rechner. Während Microsoft noch geheimniskrämerisch auf die für morgen angekündigte offizielle Ankündigung vertröstet, sind bei Intel schon längst diverse Details durchgesickert: die ersten UMPCs sollen unter Windows XP laufen und ca. $1000 kosten, spätere Modelle werden aber das Konsumentenbudget nur noch um die $500 erleichtern. Offensichtlich zielt man auf den Massenmarkt.

Die bisher gezeigten Prototypen erinnern an kleine Tablet-PCs, aber offenbar verfolgt man mit dieser neuen Device-Klasse andere Ziele: Während Tablet-PCs primär eine Business-Kundschaft ansprechen, steht hier klar der Entertainment-Aspekt im Vordergrund. Unterwegs soll der UMPC-Besitzer in höchster Qualität auf Video, Musik und Spiele zugreifen können. Weitere PC-Funktionalitäten à la e-Mail und Web gibt es natürlich auch.

Wer die Geräte aber eigentlich herstellen soll und wann die Dinger auf den Markt kommen, ist weiterhin unklar. Gerüchtehalber soll Samsung morgen an der Cebit schon ein konkretes Produkt vorstellen.

Ein wenig kommt aber jetzt schon der Verdacht auf, dass hinter dem ganzen Hype wieder mal nur eine der eher abstrakten “Plattform-Ankündigungen” von Microsoft und Intel steht. Welche Produkte dann wann daraus resultieren, steht auf einem anderen Blatt.

Und etwas üben sollten Intel und Microsoft diese Form des Geheimniskrämer-Marketings auch noch mal: Während Microsofts Site weitgehend inhaltsleer bis zur Langweile ist, kämpfte Intel in den letzten Tagen mit erheblichen Server-Problemen auf der Teaser-Site. Fast stündlich gab es neue Fehlermeldungen zu bewundern. Hoffentlich kein schlechtes Omen für den UMPC.

 

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